Kärnten

Jagdzeit

Eulen Kärnten

Unter dem Begriff Eulen werden im deutschsprachigen Raum mehrere nachtaktive Greifvogelarten zusammengefasst, darunter Uhu (Bubo bubo), Waldkauz (Strix aluco), Schleiereule (Tyto alba), Waldohreule, Sperlingskauz und Steinkauz. Alle heimischen Eulen unterliegen nicht dem Jagdrecht, sondern sind nach Bundesnaturschutzgesetz und EU-Vogelschutzrichtlinie ganzjährig streng geschützt.

Heute geschont

Wann darf Eulen in Kärnten bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

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Genaue Daten

  • Für das aktuelle Jahr sind keine Schusszeiten hinterlegt.

Über Eulen

Eulen besiedeln in der DACH-Region sehr unterschiedliche Lebensräume. Der Waldkauz bewohnt vor allem alte Laub- und Mischwälder, kommt aber auch in Nadelwäldern, Parks, Friedhöfen und gartenreichen Siedlungen vor und ist die häufigste Eulenart in Mitteleuropa. Der Uhu, die größte europäische Eule, brütet bevorzugt an Felswänden, in Steinbrüchen und strukturreichen Mittelgebirgs- und Alpenlandschaften, hat aber nach jahrzehntelanger Verfolgung auch das Tiefland zurückerobert. Schleiereule und Steinkauz sind dagegen typische Kulturfolger, die in offener Agrarlandschaft jagen und in Scheunen, Kirchtürmen, Streuobstwiesen und Kopfweiden brüten. Waldohreule und Sperlingskauz sind eng an Nadel- und Mischwälder gebunden.

Alle Eulen sind hochspezialisierte Beutegreifer. Sie jagen geräuschlos im Suchflug oder von Ansitzwarten, ihr Hauptbeutespektrum sind Mäuse und andere Kleinsäuger, daneben kleinere Vögel und Insekten. Der Uhu erbeutet auch Igel, Krähen und gelegentlich junge Hasen. Eulen leben ortstreu, viele Arten in lebenslangen Paaren, und sind in der Brutzeit ausgesprochen störungsempfindlich. Brutplätze sind Baumhöhlen, alte Greifvogel- und Krähennester, Felsnischen oder Gebäude.

Für Jägerinnen und Jäger sind Eulen keine Beute, sondern Mitbewohner des Reviers, denen aus der allgemeinen Hegeverpflichtung des Bundesjagdgesetzes besondere Aufmerksamkeit gilt. Wichtig sind die sichere Ansprache nachts, das Erkennen von Rufen und Silhouetten und das konsequente Beachten der Greifvogelschutzbestimmungen. Praktischer Beitrag zum Eulenschutz ist die Förderung von Nisthilfen, etwa Schleiereulenkästen an Scheunen oder Steinkauzröhren an Streuobstwiesen, sowie das Erhalten alter Höhlenbäume im Revier. Jede vorsätzliche Tötung, Störung oder Beunruhigung am Brutplatz ist eine Straftat.

Weitere Tierarten in Kärnten

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Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.