Kärnten

Jagdzeit

Graugans Kärnten

Die Graugans (Anser anser) ist die größte und kräftigste der einheimischen Wildgänse, mit hell graubraunem Gefieder, rosa-orangem Schnabel und blassrosa Ständern. Für die DACH-Jagd ist sie vor allem als zunehmend etablierter Brutvogel bedeutsam, der ganzjährig in Feuchtgebieten und auf landwirtschaftlichen Flächen anzutreffen ist.

Heute geschont

Wann darf Graugans in Kärnten bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
01.01.31.01.
Februar
Geschont
März
Geschont
April
Geschont
Mai
Geschont
Juni
Geschont
Juli
Geschont
August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Genaue Daten

    • 2025-09-012026-01-31
    • 2024-09-012025-01-31

    Quelle: Kärntner Jägerschaft

Über Graugans

Die Graugans brütet in weiträumigen, nährstoffreichen Feuchtgebieten, dazu zählen Schilfgürtel großer Seen, Altwässer, Auwälder, Moore, Sümpfe sowie Feuchtwiesen mit Überschwemmungszonen. Zur Nahrungssuche fliegt sie tagsüber auf umliegende Grünland- und Ackerflächen aus, im Herbst und Winter werden Maisstoppeln, Wintersaaten und Grünland regelmäßig aufgesucht. Ein Teil der Vögel zieht im Winter in atlantisch-westeuropäische und mediterrane Rastgebiete, in den letzten Jahrzehnten überwintern jedoch zunehmend Trupps weiter nördlich in den Brutgebieten oder in deren Nähe.

Der Brutbestand in Deutschland war Mitte des 20. Jahrhunderts nahezu erloschen und hat sich seit den 1960er-Jahren durch Auswilderungen und Schutzmaßnahmen deutlich erholt. Heute zählt die Graugans als Brutvogel zu den klar zunehmenden Arten in Mitteleuropa, was zu wachsenden Konflikten mit der Landwirtschaft führt. Fraßschäden auf Wintersaaten, Grünland und Maisflächen sowie Verkotung auf Weiden sind regelmäßig dokumentiert, in stark betroffenen Regionen reichen die Schäden bis zu erheblichen Ernteausfällen und Futterverlusten.

In der Praxis wird die Graugans vor allem als Flugjagd auf den Anflugschneisen zwischen Schlafgewässer und Äsungsfläche bejagt, ergänzt durch Ansitz an bekannten Äsungsflächen sowie durch Lockjagd mit Lockbildern und Gänselockern auf abgeernteten Feldern. Die Graugans gilt als hochintelligent und lernfähig, weshalb sorgfältige Tarnung, ein natürlich wirkendes Lockbild und realistische Schussentfernungen entscheidend sind. Eine waidgerechte Bejagung beachtet Ruhezonen an Schlafgewässern, vermeidet weite Schüsse und richtet sich strikt nach den jeweils geltenden landesspezifischen Jagd- und Schonzeiten.

Weitere Tierarten in Kärnten

Wählen Sie eine andere Tierart, die in dieser Region bejagt wird.

Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.