Niederösterreich

Jagdzeit

Bussarde Niederösterreich

Unter dem Begriff Bussarde fasst das Jagdrecht im deutschsprachigen Raum mehrere Arten der Gattung Buteo zusammen, an erster Stelle den Mäusebussard (Buteo buteo) als häufigsten Greifvogel Mitteleuropas und den Raufußbussard (Buteo lagopus), der vor allem als Wintergast auftritt. Bussarde unterliegen dem Jagdrecht, sind jedoch ganzjährig geschützt und dürfen nicht bejagt werden.

Heute geschont

Wann darf Bussarde in Niederösterreich bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
Geschont
Februar
Geschont
März
Geschont
April
Geschont
Mai
Geschont
Juni
Geschont
Juli
Geschont
August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Genaue Daten

  • Für das aktuelle Jahr sind keine Schusszeiten hinterlegt.

    Quelle: https://www.noejagdverband.at/wp-content/uploads/Schuszzeiten-NOE-2024-1.pdf

Über Bussarde

Bussarde bewohnen in der DACH-Region vor allem strukturreiche Offenlandschaften. Der Mäusebussard nutzt kleine Waldgebiete mit angrenzenden offenen Wiesen, Äckern und Heiden, baut seinen Horst bevorzugt an Waldrändern in alten Bäumen und jagt von dort aus in das umliegende Grünland. Der Raufußbussard ist ein hochnordischer Brutvogel aus Tundra und Taiga, der von Oktober bis April in weiten Teilen Mitteleuropas überwintert und dann vor allem in weiten, übersichtlichen Offenflächen wie Marschen, Wiesen und Mooren zu sehen ist.

Bussarde sind wenig spezialisierte Jäger. Den Hauptteil ihrer Nahrung machen Kleinsäuger aus, vor allem Feldmäuse, dazu kommen Vögel, Reptilien, Amphibien, Würmer, Insekten und Aas. Sie jagen sowohl im Ansitz von Zaunpfählen, Hochsitzen oder einzelnen Bäumen als auch im Kreisen über offenem Gelände, der Raufußbussard nutzt häufig den charakteristischen Rüttelflug. In der Brutzeit verteidigen Bussarde ihr Revier um den Horstbaum und vollführen auffällige Balzflüge mit gemeinsamem segelndem Kreisen.

Für Jägerinnen und Jäger sind Bussarde keine Beute, sondern dauerhafte Mitbewohner des Reviers. Wichtig ist die sichere Ansprache, denn Bussarde werden im Flug regelmäßig mit Habicht, Sperber oder jungen Adlern verwechselt. Der Mäusebussard ist mit rund 51 bis 57 Zentimetern Länge und einer Spannweite um 113 bis 128 Zentimeter deutlich kompakter und breitflügeliger als der schlanke, langschwänzige Habicht und der kleine Sperber, deren typischer Schlag-Gleit-Flug sich klar vom Kreisen des Bussards unterscheidet. Aus der Hegeverpflichtung des Bundesjagdgesetzes ergibt sich besondere Verantwortung für den Greifvogelschutz: Horste sollten geschont, Störungen vermieden und jede Form illegaler Verfolgung konsequent angezeigt werden.

Weitere Tierarten in Niederösterreich

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Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.

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