Tirol

Jagdzeit

Turmfalke Tirol

Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist der häufigste Falke im deutschsprachigen Raum und gehört zu den bekanntesten Greifvögeln Mitteleuropas. Er unterliegt zwar dem Jagdrecht, ist aber wie alle Greifvögel ganzjährig geschont und darf nicht bejagt werden. In der Schweiz stehen sämtliche Greifvogel- und Eulenarten unter strengem Schutz, in Österreich gilt der Turmfalke als streng geschützte, nützliche Art. Männchen tragen einen hellgrauen Kopf und einen rotbraunen Rücken mit dunklen Flecken, Weibchen sind insgesamt rostbraun mit feiner Querbänderung. Charakteristisch ist die breite dunkle Schwanzbinde am Ende der hellen Schwanzfedern.

Heute geschont

Wann darf Turmfalke in Tirol bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
Geschont
Februar
Geschont
März
Geschont
April
Geschont
Mai
Geschont
Juni
Geschont
Juli
Geschont
August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Genaue Daten

  • Für das aktuelle Jahr sind keine Schusszeiten hinterlegt.

Über Turmfalke

Der Turmfalke besiedelt nahezu jede offene Landschaft, in der er freie Sicht auf seine Beute hat. Er bevorzugt Feldfluren, Wiesen, Weiden, Heiden, Waldränder und Brachflächen, also klassische Offenlandschaften mit niedrigem Bewuchs, in denen er Mäuse und andere Kleinsäuger erbeuten kann. Seinen Namen verdankt er der Vorliebe für hoch gelegene Brutplätze. Felswände, Steinbrüche, Kirchtürme, Burgen, Brückenpfeiler und in den letzten Jahrzehnten zunehmend auch Hochhäuser, Industrieanlagen und Strommasten dienen als Nistplatz. Diese Anpassungsfähigkeit hat ihn zu einem der erfolgreichsten Kulturfolger gemacht, der inzwischen mitten in Großstädten brütet und dort die häufigste Greifvogelart stellt. Das auffälligste Verhalten ist der Rüttelflug, eine Jagdtechnik, bei der der Turmfalke in etwa zehn bis zwanzig Metern Höhe an einer Stelle in der Luft steht. Mit weit aufgefächertem Schwanz und schnell schlagenden Flügeln gleicht er Windbewegungen aus, hält den Kopf nahezu regungslos und fixiert mit seinen außergewöhnlich scharfen Augen kleinste Bewegungen im Gras. Erkennt er Beute, stürzt er senkrecht herab. Diese Technik ist sehr energieaufwendig, durch das Strecken und Krümmen des Halses bei Gegenwind spart der Turmfalke aber rund 44 Prozent Energie gegenüber kontinuierlichem Rütteln. Kein anderer heimischer Greifvogel zeigt den Rüttelflug so regelmäßig und so ausdauernd, was die Bestimmung in der Praxis stark vereinfacht. Zur Abgrenzung von anderen heimischen Falken sollten Sie auf Silhouette, Schwanz und Jagdweise achten. Der Baumfalke ist ähnlich groß, wirkt im Flug aber durch deutlich längere und schmalere, fast seglerartige Flügel und einen kürzeren Schwanz schlanker. Er rüttelt praktisch nicht, sondern jagt in elegantem Segel- und Sturzflug fliegende Insekten und kleine Vögel. Der Wanderfalke ist deutlich kräftiger und kompakter gebaut, hat einen schwarzen Backenbart und einen markant schnellen, gradlinigen Flugstil, sein Jagdflug ist der berühmte Sturzflug aus großer Höhe. Wenn Sie also einen Falken über offenem Gelände oder über einer Stadtstraße in der Luft stehen sehen, handelt es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um einen Turmfalken.

Weitere Tierarten in Tirol

Wählen Sie eine andere Tierart, die in dieser Region bejagt wird.

Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.