Schwäne

Jagdzeit

Schwäne (Ausnahme: Höckerschwäne) Vorarlberg

Zur Gruppe der Schwäne (Cygnus) zählen in Mitteleuropa der Höckerschwan, der Singschwan und der Zwergschwan. Jagdrechtlich relevant ist allein der Höckerschwan, er unterliegt dem Bundesjagdgesetz, ist in der Praxis aber in vielen Bundesländern faktisch ganzjährig geschont. Sing- und Zwergschwan unterliegen nicht dem Jagdrecht, sondern dem Naturschutzrecht und sind streng geschützt. Sie als Jäger sollten die drei Arten sicher ansprechen können, bevor Sie einen Schwan auf dem Wasser oder im Anflug überhaupt in Betracht ziehen.

Heute geschont

Wann darf Schwäne (Ausnahme: Höckerschwäne) in Vorarlberg bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

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Genaue Daten

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Alle Schwäne-Unterarten in Vorarlberg

Über Schwäne

Die Gattung Cygnus ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch drei Arten vertreten, die sich in Größe, Schnabelzeichnung und jagdrechtlicher Stellung deutlich unterscheiden. Der Höckerschwan (Cygnus olor) ist mit 140 bis 160 cm Körperlänge und 9 bis 12 kg der größte heimische Brutvogel. Er trägt einen orangeroten Schnabel, an dessen Wurzel beim Erwachsenen der namensgebende schwarze Höcker sitzt, der beim Schwan deutlich größer ausfällt als bei der Schwänin. Jungvögel sind im ersten Winter grau-hellbraun und tragen noch keinen ausgeprägten Höcker. Der Singschwan (Cygnus cygnus) ist nahezu gleich groß, hat aber keinen Höcker, einen gestreckteren Kopf und einen keilförmigen, überwiegend gelben Schnabel mit schwarzer Spitze, wobei sich das Gelb in der Regel bis über das Nasenloch hinaus zieht. Der Zwergschwan (Cygnus columbianus bewickii) ist die kleinste Art, wirkt kompakter, hat einen kürzeren Hals und am Schnabel einen deutlich geringeren Gelbanteil. Bei allen drei Arten ist das Gefieder im Adultkleid rein weiß.

Der Lebensraum sind Stehgewässer und langsam fließende Flussabschnitte mit reicher Unterwasservegetation, dazu Marschen, Auen, Brackwasserzonen der Küste sowie im Winter abgeerntete Felder im Umfeld dieser Gewässer. Höckerschwäne brüten in Mitteleuropa flächendeckend an eutrophen Seen, Park- und Stadtgewässern und sind weitgehend Standvögel oder Kurzstreckenzieher. Singschwan und Zwergschwan brüten dagegen ganz überwiegend in der nordischen und sibirischen Taiga beziehungsweise Tundra und treten in der DACH-Region vor allem als Wintergäste auf, besonders in den Küstenmarschen der Nordsee, im Emsland, in der Eider-Treene-Sorge-Niederung und an großen Binnengewässern Norddeutschlands. Schwäne ernähren sich überwiegend pflanzlich von Wasserpflanzen, Samen und Wintersaat, gründeln dabei mit kopfunter Haltung und erreichen Tiefen bis etwa 70 cm. Höckerschwäne sind während der Brutzeit ausgeprägt territorial und führen eine lebenslange Saisonehe.

Der Bestand des Höckerschwans in Deutschland liegt nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes langfristig stabil bei rund 10.500 bis 14.500 Individuen. Sing- und Zwergschwan kommen jährlich in deutlich kleineren, aber für Europa bedeutsamen Rastbeständen ins Land, der Zwergschwan wird vom Bundesamt für Naturschutz als Verantwortungsart geführt. Schutzstatus: Alle drei Arten sind nach § 7 Abs. 2 Nr. 13 BNatSchG besonders geschützt, Sing- und Zwergschwan zusätzlich nach Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie streng geschützt und außerhalb des Jagdrechts angesiedelt. Der Höckerschwan ist im Bundesjagdgesetz gelistet, die Jagdzeit wird länderspezifisch geregelt, in mehreren Bundesländern ruht sie ganzjährig. Vor jedem Schuss auf einen Schwan ist die Art zweifelsfrei anzusprechen, eine Verwechslung mit Sing- oder Zwergschwan stellt einen Verstoß gegen das Naturschutzrecht dar.

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Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.