Wien

Jagdzeit

Milane Wien

Die Milane sind mittelgroße Greifvögel aus der Familie der Habichtartigen mit ihrem charakteristischen gegabelten Schwanz. In der DACH-Region brüten zwei Arten, der Rotmilan (Milvus milvus) und der Schwarzmilan (Milvus migrans). Beide stehen im Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie, sind streng geschützt und unterliegen einer ganzjährigen Schonzeit. Deutschland trägt für den Rotmilan eine besondere weltweite Verantwortung.

Heute geschont

Wann darf Milane in Wien bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

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August
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September
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Genaue Daten

  • Für das aktuelle Jahr sind keine Schusszeiten hinterlegt.

Über Milane

Milane sind an ihren langen, gewinkelten Flügeln und dem tief gegabelten Schwanz schon aus großer Entfernung zu erkennen. Der Rotmilan ist mit seinem rostroten Gefieder und der hellen Kopfzeichnung ein Charaktervogel offener Mosaiklandschaften aus Feldern, Wiesen, Hecken und kleinen Waldinseln. Der etwas kleinere und dunklere Schwarzmilan bevorzugt gewässerreiche Lebensräume, Auwälder, Seeufer und langsam fließende Flüsse, kann aber auch in trockeneren Agrarlandschaften brüten. Beide Arten sind Langstreckenzieher mit Winterquartieren in Südeuropa und Afrika, wobei ein wachsender Teil der Rotmilane heute in Spanien und Frankreich überwintert.

Deutschland ist mit rund 55 Prozent des weltweiten Rotmilan-Brutbestandes das Hauptbrutgebiet der Art und steht damit in einer besonderen nationalen Schlüsselverantwortung. Vom Bundesamt für Naturschutz wird der Rotmilan als Art mit hoher Verantwortlichkeit Deutschlands geführt. Beide Milanarten sind im Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie gelistet und nach Paragraf 7 Bundesnaturschutzgesetz sowohl besonders als auch streng geschützt. Im Bundesjagdgesetz sind sie zwar formal als jagdbare Arten aufgeführt, unterliegen aber ausnahmslos einer ganzjährigen Schonzeit. Fang, Verletzung oder Tötung sind nach Paragraf 38 Bundesjagdgesetz strafbar.

Der wichtigste menschengemachte Konflikt ist heute der Ausbau der Windenergie. Der Rotmilan zählt zu den häufigsten Schlagopfern an Windkraftanlagen, weil er kurzgemähte Flächen unter den Anlagen gezielt zur Mäusejagd anfliegt und kein ausreichendes Meideverhalten zeigt. Daneben sind illegale Giftköder, Verkehr, Stromschlag an Mittelspannungsmasten und der Verlust extensiv bewirtschafteter Kulturlandschaft die größten Gefährdungsursachen. Für Jägerinnen und Jäger sind Milane keine zu bejagende Art, sondern Mitbewohner des Revieres, deren Horste eine Schutzzone genießen und deren Vorkommen im Rahmen der Revierhege dokumentiert wird.

Weitere Tierarten in Wien

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Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.