Schwarzwild

Jagdzeit

Jünger als zweijährig, ausserhalb des Waldes Luzern

Schwarzwild (Sus scrofa), in der Jägersprache die Bezeichnung für das Wildschwein, zählt zu den anspruchsvollsten und zugleich am intensivsten bejagten Schalenwildarten in Mitteleuropa. Als anpassungsfähiger Allesfresser mit ausgeprägt sozialer, matriarchaler Rottenstruktur stellt es hohe Ansprüche an Reviergeschick und Disziplin am Stand.

Heute Schusszeit

Wann darf Jünger als zweijährig, ausserhalb des Waldes in Luzern bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
01.01.31.01.
Februar
01.02.28.02.
März
01.03.31.03.
April
01.04.30.04.
Mai
01.05.31.05.
Juni
01.06.30.06.
Juli
01.07.31.07.
August
01.08.31.08.
September
01.09.30.09.
Oktober
01.10.31.10.
November
01.11.30.11.
Dezember
01.12.31.12.

Genaue Daten

    • 2025-01-012025-12-31
    • 2026-01-012026-12-31

    Quelle: Kanton Luzern, Merkblatt Jagdkalender 2025/26

Alle Schwarzwild-Unterarten in Luzern

Über Schwarzwild

Schwarzwild bevorzugt strukturreiche Laub- und Mischwälder mit hohem Anteil an Eichen und Buchen, nutzt aber zunehmend auch Feldfluren und feuchte Niederungen. Suhlen, Wasserstellen und dichte Einstände gehören zu den festen Bestandteilen eines geeigneten Lebensraumes, da Sauen nicht schwitzen können und ihre Körpertemperatur über das Suhlen regulieren. Ursprünglich tagaktiv, hat sich das Aktivitätsmaximum unter dem heutigen Störungsdruck deutlich in die Abend- und Nachtstunden verlagert.

Die soziale Grundeinheit ist die Rotte, geführt von einer erfahrenen Leitbache. Sie umfasst verwandte Bachen mit ihren Frischlingen und Überläufern, während ältere Keiler überwiegend einzelgängerisch leben und nur zur Rauschzeit zu den Bachen stoßen. Bejagt wird Schwarzwild in der Praxis vor allem vom Ansitz, häufig an der Kirrung in den Abend- und frühen Nachtstunden, sowie auf revierübergreifenden Bewegungsjagden, also Drück- und Stöberjagden mit brauchbaren Hunden. Die Pirsch spielt eine ergänzende Rolle, besonders in mondhellen Nächten.

Weidgerechtigkeit verlangt beim Schwarzwild besondere Sorgfalt: Die Leitbache darf nicht erlegt werden, da mit ihrem Verlust die Rotte ihre soziale Ordnung und ihr Raumverhalten verliert. Gleichzeitig stehen Jägerinnen und Jäger in der Verantwortung, eine angemessene Bestandsreduktion zu leisten, sowohl mit Blick auf Wildschäden in der Landwirtschaft als auch im Rahmen der Tierseuchenprävention, insbesondere der Afrikanischen Schweinepest.

Weitere Unterarten von Schwarzwild

Jede Unterart hat ihren eigenen Saisonkalender.

Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.