Jagdzeit
Ganso o ánsar común Aragonien
Die Graugans (Anser anser) ist die größte und kräftigste der einheimischen Wildgänse, mit hell graubraunem Gefieder, rosa-orangem Schnabel und blassrosa Ständern. Für die DACH-Jagd ist sie vor allem als zunehmend etablierter Brutvogel bedeutsam, der ganzjährig in Feuchtgebieten und auf landwirtschaftlichen Flächen anzutreffen ist.
— Heute geschont
Wann darf Ganso o ánsar común in Aragonien bejagt werden?
Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.
Genaue Daten
Modalidad: General · Ganso o ánsar común
- 2025-10-12 → 2026-01-20
Los días hábiles para la caza dentro de los periodos hábiles fijados, serán, en todos los casos, los definidos en el plan anual de aprovechamientos cinegéticos de cada terreno cinegético.
Über Graugans
Die Graugans brütet in weiträumigen, nährstoffreichen Feuchtgebieten, dazu zählen Schilfgürtel großer Seen, Altwässer, Auwälder, Moore, Sümpfe sowie Feuchtwiesen mit Überschwemmungszonen. Zur Nahrungssuche fliegt sie tagsüber auf umliegende Grünland- und Ackerflächen aus, im Herbst und Winter werden Maisstoppeln, Wintersaaten und Grünland regelmäßig aufgesucht. Ein Teil der Vögel zieht im Winter in atlantisch-westeuropäische und mediterrane Rastgebiete, in den letzten Jahrzehnten überwintern jedoch zunehmend Trupps weiter nördlich in den Brutgebieten oder in deren Nähe.
Der Brutbestand in Deutschland war Mitte des 20. Jahrhunderts nahezu erloschen und hat sich seit den 1960er-Jahren durch Auswilderungen und Schutzmaßnahmen deutlich erholt. Heute zählt die Graugans als Brutvogel zu den klar zunehmenden Arten in Mitteleuropa, was zu wachsenden Konflikten mit der Landwirtschaft führt. Fraßschäden auf Wintersaaten, Grünland und Maisflächen sowie Verkotung auf Weiden sind regelmäßig dokumentiert, in stark betroffenen Regionen reichen die Schäden bis zu erheblichen Ernteausfällen und Futterverlusten.
In der Praxis wird die Graugans vor allem als Flugjagd auf den Anflugschneisen zwischen Schlafgewässer und Äsungsfläche bejagt, ergänzt durch Ansitz an bekannten Äsungsflächen sowie durch Lockjagd mit Lockbildern und Gänselockern auf abgeernteten Feldern. Die Graugans gilt als hochintelligent und lernfähig, weshalb sorgfältige Tarnung, ein natürlich wirkendes Lockbild und realistische Schussentfernungen entscheidend sind. Eine waidgerechte Bejagung beachtet Ruhezonen an Schlafgewässern, vermeidet weite Schüsse und richtet sich strikt nach den jeweils geltenden landesspezifischen Jagd- und Schonzeiten.
Quellen
- Graugans — Wikipedia
- Graugans (Anser anser) — Deutscher Jagdverband
- DJV-Empfehlung zur guten fachlichen Praxis bei der Jagd auf Wildgänse
- Vogelporträt: Graugans — NABU
- Graugans (Anser anser) — Verbreitung, Biologie und Bestand in Deutschland
- Tipps und Tricks für eine effektive Gänsebejagung — Lockjagd auf Gänse
- So gelingt die Lockjagd auf Gänse — PIRSCH
- Gänse im Norden: Schäden bis zum Totalausfall — agrarheute
Weitere Tierarten in Aragonien
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Quelle & Haftungsausschluss
Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.