Baskenland

Jagdzeit

Rabenkrähe Baskenland

Die Rabenkrähe (Corvus corone) ist ein mittelgroßer, einfarbig glänzend schwarz gefiederter Rabenvogel mit kräftigem Schnabel und gehört in vielen Ländern des deutschsprachigen Raums zum jagdbaren Raubwild. Sie ist außerordentlich anpassungsfähig, sehr lernfähig und steht im Mittelpunkt der Rabenvogeljagd, weil sie als Nesträuber Bodenbrüter und Niederwild stark belastet.

Heute geschont

Wann darf Rabenkrähe in Baskenland bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
01.01.31.01.
Erlaubt am: Do, Sa, So01.01.31.01.
01.01.31.01.
Februar
Geschont
März
Geschont
April
Geschont
Mai
Geschont
Juni
Geschont
Juli
Geschont
August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Genaue Daten

  • Corneja negra · Modalidad: General · Bizkaia · Corneja negra

    • 2025-10-122026-01-31
    • 2025-08-242025-09-21

    MEDIA VEDA (24.08.2025 - 21.09.2025): En las zonas de caza controlada y en los cotos de caza el periodo hábil se establecerá en el plan de seguimiento cinegético.

  • Corneja negra · Modalidad: General · Álava · Corneja negra

    • 2025-10-122026-01-31· Verbotene Wochentage: mon,tue,wed,fri
    • 2024-08-152024-09-15· Verbotene Wochentage: mon,tue,wed,fri
  • Corneja negra · Modalidad: General · Guipuzkoa · Corneja negra

    • 2025-10-122026-01-31

Über Rabenkrähe

Die Rabenkrähe ist ein Allesfresser und einer der bekanntesten Kulturfolger Mitteleuropas. Sie bewohnt Wälder, halboffene Kulturlandschaften, Feldfluren, Park- und Friedhofslandschaften, Ortsränder und zunehmend auch das Innere von Städten. Ihr Speiseplan reicht von Insekten und anderen Wirbellosen über Aas, Sämereien, Früchte und landwirtschaftliche Erzeugnisse bis zu Eiern, Küken und Jungtieren. Überschüssige Nahrung wird im sogenannten Caching unter Laub, Rinde oder in flachen Erdlöchern versteckt und später wieder aufgesucht.

Rabenkrähen zählen zu den intelligentesten Vögeln überhaupt. Sie lösen komplexe Aufgaben, nutzen Werkzeuge, prägen sich Personen und Fahrzeuge ein und geben Erfahrungen innerhalb der Familie und im Schwarm weiter. Bekannt ist das gezielte Ablegen harter Nahrung auf Straßen, damit vorbeifahrende Fahrzeuge sie aufknacken. Außerhalb der Brutzeit sind sie sehr gesellig und sammeln sich an traditionellen Schlaf- und Sammelplätzen, während sie zur Brutzeit territorial leben und ihr Revier energisch gegen Artgenossen und Greifvögel verteidigen.

In revieren mit Niederwildbesatz spielt die Rabenkrähe eine erhebliche Rolle als Beutegreifer. Sie sucht systematisch Hecken, Saumstrukturen und Wiesen nach Gelegen und Jungvögeln ab und belastet Bodenbrüter wie Rebhuhn, Fasan, Kiebitz, Großer Brachvogel und weitere Wiesenvögel. Auch Junghasen, Junghasenlager und kranke Tiere werden geschlagen. In der Landwirtschaft kommt es zu Schäden auf Mais- und Getreidesaaten, an Folien und Bewässerungsschläuchen sowie in Obstanlagen, was die Bejagung jagd- und landeskulturpolitisch begründet.

Die klassische Bejagung erfolgt überwiegend mit der Flinte. An der Krähenhütte, einer getarnten Schirmkonstruktion, oder aus einem mobilen Tarnschirm heraus wird mit Lockbildern und passenden Lautattrappen die Eigenschaft der Krähen genutzt, auf einfallende Artgenossen zuzufliegen. Wichtig sind eine sorgfältige Tarnung, eine durchdachte Aufstellung der Lockbilder unter Berücksichtigung der Windrichtung und ruhiges Verhalten am Stand. Auch die Ansitz- und Pirschjagd an Kirrungen, Saatfeldern und Erntestreifen sowie die Mitnahme bei der Niederwildjagd sind üblich. Apportierfreudige, ruhige Hunde mit ausreichender Raubwildschärfe sind eine wertvolle Hilfe. Der Deutsche Jagdverband empfiehlt in seinem Praxisleitfaden eine waidgerechte, gut vorbereitete Rabenvogeljagd als Teil einer nachhaltigen Niederwildhege.

Zur sicheren Ansprache ist die Unterscheidung zur Nebelkrähe (Corvus cornix) entscheidend. Die Rabenkrähe ist vollständig glänzend schwarz, die Nebelkrähe zeigt einen deutlich zweifarbigen Körper mit hellgrauem Rücken, Brust und Bauch sowie schwarzem Kopf, Kehle, Flügeln und Schwanz. Die Verbreitung ist räumlich getrennt: Die Rabenkrähe besiedelt vor allem West- und Süddeutschland sowie weite Teile Westeuropas, die Nebelkrähe vor allem Ost- und Nordosteuropa. In Deutschland verläuft die Kontaktzone ungefähr entlang der Elbe, dort treten regelmäßig Hybriden mit teils unregelmäßiger Grau-Schwarz-Zeichnung auf, die bei der Ansprache und in der Jagdstatistik gesondert beachtet werden müssen.

Weitere Tierarten in Baskenland

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Quelle & Haftungsausschluss

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