Jagdzeit
Bergente Ardennes
Die Bergente (Aythya marila) ist eine mittelgroße Tauchente mit dunklem Kopf und auffallend hellgrauem Rücken beim Erpel. In Mitteleuropa tritt sie ganz überwiegend als Wintergast und Durchzügler an Küsten und großen Binnengewässern in Erscheinung und ist nur ein sehr seltener Brutvogel.
— Heute geschont
Wann darf Bergente in Ardennes bejagt werden?
Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.
Genaue Daten
fuligule milouinan · tir au dessus de la nappe d'eau · fuligule milouinan
- 2023-09-17 → 2024-02-10
Dates selon arrêté ministériel Chasse en temps de neige autorisée Pour les marais non asséchés, fleuves, rivières, étangs…
Über Bergente
Die Bergente (Aythya marila) gehört zu den Tauchenten und erreicht eine Körperlänge von rund 40 bis 51 Zentimetern. Der Erpel ist im Prachtkleid an seinem schwarz glänzenden Kopf, der schwarzen Brust und dem deutlich hellgrauen Rücken erkennbar, das Weibchen ist braun gefärbt und trägt einen markanten weißen Fleck an der Schnabelwurzel. Verwechslungsgefahr besteht vor allem mit der ähnlich gestalteten Reihernente, deren Rücken jedoch schwarz und nicht grau ist.
Die Brutgebiete der Bergente liegen nahezu zirkumpolar im hohen Norden, von Island über Skandinavien bis nach Sibirien. In Mitteleuropa ist sie nur ein sporadischer und stark lokaler Brutvogel und tritt fast ausschließlich als Wintergast und Durchzügler auf. Hauptüberwinterungsgebiete sind die südwestliche Ostsee, die Nordseeküste sowie die Küstengewässer Großbritanniens und Nordwestfrankreichs. Die Art bevorzugt im Winter ruhige, geschützte Meeresbuchten und seichte Meerengen, gelegentlich auch größere Binnenseen. Die Nahrung besteht überwiegend aus tierischer Kost, vor allem Muscheln, Schnecken und kleinen Krebstieren, die tauchend erbeutet werden.
Für die Jagdpraxis in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Bergente eine Art, der Jäger im Revieralltag selten begegnen. In der Schweiz und in Österreich ist sie ganzjährig geschützt, in Deutschland ist sie in den meisten Bundesländern nicht bejagbar und gilt zudem nach den nationalen Roten Listen als extrem selten. Aufgrund der starken Konzentration der Winterbestände auf wenige Rastgewässer, der Gefährdung durch Beifang in Fischernetzen sowie durch Ölverschmutzungen ist beim Aufenthalt in Bergentengebieten besondere Rücksichtnahme geboten. Eine sichere Ansprache und die Abgrenzung zur ähnlichen Reihernente sind in jedem Fall zwingende Voraussetzung, bevor ein Schuss überhaupt erwogen wird.
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Quelle & Haftungsausschluss
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