Aude

Jagdzeit

Ringeltaube Aude

Die Ringeltaube (Columba palumbus) ist die groesste heimische Taubenart und zugleich die haeufigste jagdbare Taube im DACH-Raum. Ihre weissen Halsseitenflecken und das breite weisse Fluegelband machen sie zur Hauptzielart der klassischen Taubenjagd, die in der Regel als Lockjagd vom Tarnschirm aus durchgefuehrt wird.

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Wann darf Ringeltaube in Aude bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

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Genaue Daten

  • pigeon ramier · pigeon ramier

    • 2023-09-102023-02-09

    Chasse dans les vignes non autorisée avant le 08.10.23. Chasse tous les jours devant soi.

Über Ringeltaube

Die Ringeltaube (Columba palumbus) erreicht eine Koerperlaenge von rund 40 bis 42 Zentimetern und ist damit deutlich groesser und langschwaenziger als Hohltaube, Stadttaube und Tuerkentaube. Das Gefieder ist ueberwiegend blaugrau, die Brust rosa bis weinrot ueberhaucht. Sichere Bestimmungsmerkmale sind der grosse weisse Halsseitenfleck der Alttauben und das breite weisse Querband auf der Fluegeloberseite, das im Flug deutlich aufblitzt. Von der etwas kleineren, einheitlich blaugrauen Hohltaube unterscheidet sich die Ringeltaube zusaetzlich durch den ruhigeren Fluegelschlag und den laengeren Schwanz, von der sandfarbenen Tuerkentaube durch das fehlende schmale schwarze Nackenband und durch das markante weisse Fluegelband.

Als Lebensraum nutzt die Ringeltaube praktisch alle bewaldeten und halboffenen Landschaften. Klassisch besiedelt sie Laub- und Mischwaelder, Feldgehoelze und Hecken in der Kulturlandschaft, hat sich aber seit Anfang des neunzehnten Jahrhunderts auch erfolgreich an den staedtischen Lebensraum angepasst und brutet heute regelmaessig in Alleen, Parkanlagen, auf Friedhoefen und bis in die Innenstaedte hinein. Die Art ist gesellig und bildet ausserhalb der Brutzeit groessere Trupps und Schwaerme, die je nach Nahrungsangebot weit umherstreifen. Auf attraktiven Aeckern koennen sich mehrere Hundert Voegel zu einem gemeinsamen Aesungsschwarm zusammenfinden. Die Nahrung besteht ueberwiegend aus Saemereien, Getreide, Huelsenfruechten, Knospen, jungen Blaettern, Beeren, Eicheln und Bucheckern.

In der Kulturlandschaft steht die Ringeltaube damit immer wieder im Konflikt mit der Landwirtschaft. Schwaerme verursachen Schaeden vor allem in Raps, in reifenden Getreideschlaegen sowie in Gemuesekulturen, Erbsen, Gartenbau und auf jungen Saaten, sowohl durch Frass an Saatkoernern als auch durch das Abreissen junger Blaetter und Triebe. Vor diesem Hintergrund ist die Bejagung der Ringeltaube in weiten Teilen des DACH-Raums Jagdpraxis und zugleich ein Beitrag zur Schadensabwehr.

Jagdlich ist die Ringeltaube die zentrale Art der Taubenjagd. Vorherrschende Jagdart ist die Lockjagd vom Tarnschirm oder aus einer getarnten Hecke, kombiniert mit einem Lockbild aus etwa fuenfzehn bis zwanzig statischen Lockvogel-Attrappen, einem Taubenkarussell oder Taubenmagneten. Die Attrappen werden in U-Form gegen den Wind aufgestellt, damit anfliegende Tauben mittig im Lockbild einfallen und in beherrschbarer Schussdistanz erscheinen. Da Ringeltauben aeusserst sichtig und sehr wachsam sind, ist die saubere Tarnung des Jaegers, der ruhige Anschlag und das Vermeiden jeder ungetarnten Bewegung der entscheidende Erfolgsfaktor. Bejagt wird klassisch ueber dem Aesungsschlag, am Tagseinstand oder am Schlafbaum, besonders ergiebig sind die ersten Stunden nach Sonnenaufgang, wenn die Schwaerme zur Aesung streichen. Neben der Lockjagd spielen der Ansitz an bekannten Flugschneisen und der Strich an Schlafplaetzen eine Rolle. Wichtig ist die sichere Ansprache im Anflug, damit Hohltauben, die ganzjaehrig geschont sind, und Tuerkentauben, die in einigen Laendern Schonung geniessen, zuverlaessig von der Ringeltaube unterschieden werden.

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