Aveyron

Jagdzeit

Rebhuhn Aveyron

Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist ein kleines, taubengroßes Feldhuhn der offenen Agrarlandschaft mit graubraunem Rücken, rostroter Kopf- und Halszeichnung sowie einem oft dunkelbraunen Hufeisenfleck am Bauch. Es zählt traditionell zum klassischen Niederwild, hat in den letzten Jahrzehnten in weiten Teilen Europas einen dramatischen Bestandseinbruch erlitten und steht in vielen DACH-Ländern auf der Roten Liste sowie zeitweise unter Schonung.

Heute geschont

Wann darf Rebhuhn in Aveyron bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
Geschont
Februar
Geschont
März
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April
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Mai
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Juni
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Juli
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August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Genaue Daten

  • perdrix grise · toute chasse autorisée · perdrix grise

    • 2023-09-102023-12-31· Verbotene Wochentage: tue,thu,fri

    Chasse en temps de neige interdite.

Über Rebhuhn

Das Rebhuhn ist eine Charakterart der strukturreichen Agrarlandschaft. Es benötigt ein kleinräumiges Mosaik aus überschaubaren Feldschlägen, unkrautreichen Feldrainen und Wegrändern, Altgrasstreifen, Brachen sowie niedrigen Hecken und Säumen. Gehölzreiche Deckung dient als Schutz vor Beutegreifern und Witterung, offene Flächen liefern Sämereien, Knospen und Grünpflanzen. Für die Aufzucht der Küken ist eine reiche Insektenfauna in den ersten Lebenswochen lebenswichtig, denn die jungen Vögel ernähren sich anfangs fast ausschließlich tierisch.

Rebhühner leben gesellig und bilden ab dem Spätsommer den für die Art so typischen Familienverband, die sogenannte Kette. Eltern und Jungvögel bleiben bis zum ausgehenden Winter eng zusammen, drücken sich bei Gefahr in die Deckung und streichen erst im letzten Moment laut schwirrend ab. Erst zur Paarbildung im zeitigen Frühjahr löst sich die Kette auf. Das Gelege umfasst regelmäßig zwölf bis zwanzig Eier, die Henne brütet allein, der Hahn führt die Kette mit.

Der Bestand des Rebhuhns ist seit den 1970er Jahren in ganz Mitteleuropa drastisch eingebrochen. Als Hauptursachen gelten die Intensivierung der Landwirtschaft mit dem Verlust von Hecken, Feldrainen, Säumen und Brachen, die starke Abnahme der Insektenfauna, früh und großflächig gemähte Randstreifen sowie ein hoher Prädationsdruck. Die Art steht in Deutschland und in vielen Regionen des deutschsprachigen Raums auf der Roten Liste; in mehreren Bundesländern wird die Jagd zeitweise vollständig ausgesetzt.

Das Rebhuhn ist eine der prägenden Arten der klassischen Niederwildjagd. Wo die Bestände es zulassen, wird es traditionell als Federwild der Feldflur bejagt, vielerorts steht die Hege jedoch heute klar im Vordergrund. Wirksamer Rebhuhnschutz setzt auf den Erhalt und die Neuanlage mehrjähriger Blühstreifen, Hecken, Feldraine und Brachen, auf späte oder gestaffelte Mahd, ganzjährig verfügbare Deckung sowie auf konsequentes Prädatorenmanagement. Jägerinnen und Jäger tragen über Reviergestaltung, Biotoppflege und enge Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft maßgeblich dazu bei, dass das Rebhuhn als Symbolart einer lebendigen Kulturlandschaft erhalten bleibt.

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Quelle & Haftungsausschluss

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