Bas-Rhin

Jagdzeit

Schellente Bas-Rhin

Die Schellente (Bucephala clangula) ist eine mittelgroße Tauchente mit großem, kantig wirkendem Kopf. Der Erpel zeigt im Prachtkleid einen schwarz glänzenden, grünlich schimmernden Kopf mit leuchtend gelbem Auge und einem markanten weißen Wangenfleck, das Weibchen ist graubraun mit dunkelbraunem Kopf. Bemerkenswert ist, dass die Schellente als einzige heimische Ente konsequent als Höhlenbrüter in alten Baumhöhlen lebt.

Heute geschont

Wann darf Schellente in Bas-Rhin bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
Geschont
Februar
Geschont
März
Geschont
April
Geschont
Mai
Geschont
Juni
Geschont
Juli
Geschont
August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Genaue Daten

  • garrot à œil d'or · toute chasse autorisée · garrot à œil d'or

    • 2023-08-232024-01-31

Über Schellente

Die Schellente bewohnt während der Brutzeit klare, fischarme Stehgewässer wie Waldseen, Moorgewässer und langsam fließende Flussabschnitte, an deren Ufer ausreichend alte Bäume mit Höhlen vorhanden sind. Sie ist auf einen unmittelbaren Verbund aus Gewässer und Wald angewiesen, denn als ausgeprägter Höhlenbrüter nutzt sie in der Alten Welt bevorzugt verlassene Bruthöhlen des Schwarzspechts. Wo natürliche Höhlen fehlen, nimmt die Art künstliche Nistkästen zuverlässig an, was vielerorts Bestandteil von Artenschutzprogrammen ist. Bitte beachten Sie, dass alle Aussagen zur jagdlichen Nutzung dem aktuellen Landesrecht und den örtlichen Verordnungen folgen.

Das Brutverhalten in Baumhöhlen ist charakteristisch und für die jagdliche Ansprache wichtig zu kennen. Das Weibchen legt etwa acht bis elf grünlich-blaue Eier in eine Höhle, die nicht selten in mehreren Metern Höhe liegt, und brütet rund 30 Tage allein. Wenige Tage nach dem Schlupf folgen die Küken dem Lockruf der Ente und springen aus erheblicher Höhe aus der Bruthöhle, um anschließend zu Fuß zum nächsten Gewässer geführt zu werden. Dieses Verhalten erklärt, warum eine Schellentenfamilie im Frühsommer auch fernab offener Wasserflächen unter alten Laubbäumen angetroffen werden kann.

Für Mitteleuropa ist die Schellente sowohl Brutvogel als auch Wintergast. Der Brutbestand konzentriert sich vor allem auf den waldreichen Nordosten Deutschlands sowie auf Skandinavien und das nördliche Osteuropa. Aus diesen nördlichen Brutgebieten zieht ein Großteil der Vögel im Herbst nach Mitteleuropa, sodass die Art im Winterhalbjahr auf Seen, Talsperren, Flüssen und Brackwassergewässern in deutlich höherer Zahl und flächendeckend zu beobachten ist. Akustisch fällt die Schellente vor allem im Flug auf, weil die Flügelschläge ein hell klingendes, fast schellenartiges Pfeifgeräusch erzeugen, dem die Art ihren deutschen Namen verdankt. Dieser unverwechselbare Flugton ermöglicht die Ansprache oft, bevor der Vogel überhaupt sicher gesichtet wird. Die Schellente unterliegt in Deutschland dem Jagdrecht, ist in der Praxis aber durch ganzjährige Schonzeit faktisch nicht bejagbar, abweichende landesrechtliche Regelungen sind möglich.

Weitere Tierarten in Bas-Rhin

Wählen Sie eine andere Tierart, die in dieser Region bejagt wird.

Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.