Drôme

Jagdzeit

Eichelhäher Drôme

Der Eichelhäher (Garrulus glandarius) ist ein etwa 34 Zentimeter großer, weinrötlich-beiger Rabenvogel mit auffällig blau-schwarz gebänderten Flügeldecken und weißem Bürzel. In der DACH-Region zählt er zum Niederwild und wird klassisch über die Pirsch- und die Lockjagd bejagt.

Heute geschont

Wann darf Eichelhäher in Drôme bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
Geschont
Februar
Geschont
März
Geschont
April
Geschont
Mai
Geschont
Juni
Geschont
Juli
Geschont
August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Genaue Daten

  • toute chasse autorisée

    • 2023-09-102024-02-09
    • 2024-02-102024-02-29

    Chasse en temps de neige interdite.

Über Eichelhäher

Der Eichelhäher bewohnt strukturreiche Laub- und Mischwälder, bevorzugt Eichen- und Eichen-Hainbuchen-Bestände mit dichter Strauchschicht, und nutzt auch waldnahe Gärten, Feldgehölze und baumreiche Parks. Sein Nahrungsspektrum ist breit: Im Sommerhalbjahr überwiegen Insekten, Raupen, Käfer sowie Eier und Nestlinge kleinerer Singvögel, im Herbst und Winter dominieren Eicheln und Bucheckern. Im Herbst legt ein einzelner Vogel mehrere tausend Eicheln in Bodenverstecken an und findet sie dank seines exzellenten räumlichen Gedächtnisses selbst unter einer Schneedecke wieder.

Nicht wiedergefundene Eicheln keimen im Frühjahr aus, weshalb der Eichelhäher in der Forstwirtschaft als "Häher des Waldes" oder "Förster des Waldes" gilt und maßgeblich an der natürlichen Verjüngung von Eichen und der Ausbreitung von Mischwäldern beteiligt ist. Die so entstehenden Aufwüchse werden fachsprachlich als Hähersaaten bezeichnet. Auffällig sind sein lautes, raues Rätschen als Warnruf sowie die ausgeprägte Fähigkeit, Stimmen anderer Vögel, darunter Greifvögel, und Umweltgeräusche zu imitieren.

Jagdlich hat der Eichelhäher eine doppelte Bedeutung: Als Gelegeräuber kann er Bruten von Bodenbrütern, Singvögeln und Niederwild belasten, gleichzeitig ist er ein scheuer, aufmerksamer Vogel, dessen Bejagung jagdliches Können verlangt. Klassische Methoden sind die Pirsch entlang von Waldrändern und Eichenbeständen sowie die Lockjagd aus einer gut getarnten Krähenhütte oder einem Tarnschirm, häufig kombiniert mit Lockbildern und der Imitation des Häherrufs über Mundlocker. Rechtsgrundlagen, Jagd- und Schonzeiten unterscheiden sich zwischen den DACH-Ländern und Regionen, prüfen Sie diese stets vor dem Ansitz in Ihrem Revier.

Weitere Tierarten in Drôme

Wählen Sie eine andere Tierart, die in dieser Region bejagt wird.

Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.