Samtente

Jagdzeit

macreuse brune Haut-Rhin

Die Samtente (Melanitta fusca) ist die größte heimische Meerente und an dem leuchtend weißen Flügelspiegel sowie dem weißen Fleck unter dem Auge des Erpels zuverlässig zu erkennen. In Deutschland zählt sie zu den ganzjährig geschonten Arten und steht zudem auf der Roten Liste der Brutvögel.

Heute geschont

Wann darf macreuse brune in Haut-Rhin bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
Geschont
Februar
Geschont
März
Geschont
April
Geschont
Mai
Geschont
Juni
Geschont
Juli
Geschont
August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Genaue Daten

  • chasse interdite · macreuse brune

    Für das aktuelle Jahr sind keine Schusszeiten hinterlegt.

    Chasse interdite sur tout le département

Alle Samtente-Unterarten in Haut-Rhin

Über Samtente

Die Samtente (Melanitta fusca) gehört zu den Meerenten und erreicht eine Körperlänge von rund 51 bis 58 Zentimetern. Der Erpel ist überwiegend samtschwarz gefärbt und trägt einen markanten weißen Fleck unter dem Auge sowie einen kräftigen Schnabel mit ausgedehnter gelboranger Zeichnung. Das Weibchen ist dunkelbraun und zeigt zwei eher diffuse helle Flecken seitlich am Kopf, einen zwischen Schnabel und Auge, einen hinter dem Auge. Beide Geschlechter besitzen einen rechteckigen weißen Flügelspiegel, der bei sitzenden Vögeln oft nur als schmaler Streifen aufblitzt, im Flug jedoch unverwechselbar weit aufleuchtet.

Die Brutgebiete der Samtente liegen in der nördlichen Paläarktis. Sie reichen von Skandinavien und der nordeuropäischen Halbinsel Fennoskandien über das nördliche Russland bis weit nach Sibirien hinein. Außerhalb der Brutzeit zieht der weit überwiegende Teil des europäischen Bestandes auf die Ostsee, die als das wichtigste Überwinterungsgebiet der Art gilt. Schwerpunkte sind die Pommersche Bucht mit dem Greifswalder Bodden, die Rigaer Bucht und die Kurische Nehrung. Nach Schätzungen verbringt rund ein Viertel der Weltpopulation den Winter in der deutschen Ostsee. Der Bestand ist seit den 1990er Jahren stark zurückgegangen, die europäische Winterpopulation ist von etwa einer Million auf rund 373.000 Vögel gesunken. Die IUCN führt die Samtente daher als gefährdet, in Deutschland steht sie auf der Roten Liste der Brutvögel.

Für die jagdliche Praxis in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Samtente eine Art, der Jägerinnen und Jäger im Revieralltag praktisch nicht begegnen, da sie sich fast ausschließlich weit draußen auf offener See aufhält. In Deutschland unterliegt sie dem Jagdrecht, ist jedoch ganzjährig geschont und darf nicht bejagt werden, in Österreich und der Schweiz ist sie ebenfalls vollständig geschützt. Als wesentliche Gefährdungsfaktoren gelten der Beifang in Stellnetzen der Küstenfischerei, Ölverschmutzungen und Störungen der Rastgebiete. Bei der Ansprache ist besonders die Verwechslung mit der etwas kleineren Trauerente (Melanitta nigra) zu beachten. Entscheidend sind der weiße Flügelspiegel, der weiße Fleck unter dem Auge des Erpels und der fehlende Höcker am Schnabel, Merkmale, die die Trauerente nicht zeigt. An der Küste rastende Meerentenschwärme sollten daher konsequent vom Schussfeld ausgeschlossen und nur nach zweifelsfreier Ansprache angegangen werden.

Weitere Tierarten in Haut-Rhin

Wählen Sie eine andere Tierart, die in dieser Region bejagt wird.

Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.