Lozère

Jagdzeit

Baummarder Lozère

Der Baummarder (Martes martes), auch Edelmarder genannt, ist ein katzengroßes, kastanienbraunes Raubwild mit gelblichem, rundlichem Kehlfleck. Anders als der Steinmarder meidet er die Nähe des Menschen und lebt versteckt in alten, gut strukturierten Wäldern.

Heute geschont

Wann darf Baummarder in Lozère bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
Geschont
Februar
Geschont
März
Geschont
April
Geschont
Mai
Geschont
Juni
Geschont
Juli
Geschont
August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Genaue Daten

  • toute chasse autorisée

    • 2023-09-102024-02-29

    Chasse en temps de neige interdite.

Über Baummarder

Der Baummarder bewohnt großflächige, ältere Laub- und Mischwälder mit altem Baumbestand und reichlich Baumhöhlen. Er gilt als ausgesprochener Waldbewohner und Kulturflüchter, der offene Landschaften und Siedlungen meidet. Tagsüber ruht er in Baumhöhlen, alten Eichhornkobeln oder verlassenen Greifvogelhorsten, aktiv ist er vor allem in der Dämmerung und nachts. Als hervorragender Kletterer springt er bis zu vier Meter weit von Ast zu Ast, der buschige Schwanz dient ihm dabei als Gleichgewichtsorgan.

Er lebt einzelgängerisch und territorial, markiert sein Revier mit Drüsensekreten und ernährt sich opportunistisch von Mäusen, Eichhörnchen, Vögeln, Eiern, Insekten sowie saisonal von Beeren und Früchten. In den meisten DACH-Regionen unterliegt er dem Jagdrecht, allerdings mit langen Schonzeiten. Bejagt wird er klassisch über die Fallenjagd mit Lebendfangfallen, ergänzend durch Ansitz an Luderplätzen und Lockjagd mit Mauspfeife oder Hasenklage. Eine sichere Ansprache vor dem Schuss ist Pflicht, denn die Verwechslung mit dem ähnlichen Steinmarder liegt nahe.

Der Baummarder ist am kastanienbraunen, seidigen Haarkleid, am dunklen Nasenspiegel, an den dicht behaarten Pfotensohlen und am gelblich-cremefarbenen, ungeteilten Kehlfleck zu erkennen, während der Steinmarder einen rein weißen, gegabelten Kehlfleck und einen fleischfarbenen Nasenspiegel trägt. Auch wenn der Bestand laut IUCN insgesamt als ungefährdet gilt, reagiert die Art empfindlich auf Waldfragmentierung und den Verlust alter Höhlenbäume. Eine maßvolle, waidgerechte Bejagung mit klarem Fokus auf Lebensraumpflege und sichere Artbestimmung ist daher selbstverständlich.

Weitere Tierarten in Lozère

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Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.