Marne

Jagdzeit

Fuchs Marne

Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist das häufigste heimische Haarraubwild und ein hochanpassungsfähiger Beutegreifer mit rostrotem Fell, weißer Blume und spitzer Schnauze. Als wichtigster Niederwildräuber spielt er in der Hege von Hase, Fasan, Rebhuhn und Wiesenbrütern eine zentrale Rolle.

Heute geschont

Wann darf Fuchs in Marne bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
Geschont
Februar
Geschont
März
Geschont
April
Geschont
Mai
Geschont
Juni
Geschont
Juli
Geschont
August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Genaue Daten

  • approche/affût

    • 2023-06-012023-09-16

    Chasse en temps de neige autorisée. Uniquement à l'approche ou à l'affût sur autorisation préfectorale.

  • battue

    • 2023-08-152023-09-16

    Chasse en temps de neige autorisée. Lors des battues de sanglier.

  • approche/affût & battue

    • 2023-09-172024-02-29

    Chasse en temps de neige autorisée. Sans modalités particulières.

  • vénerie sous terre

    • 2023-09-152024-01-15

Über Fuchs

Der Fuchs gilt als der Anpassungskünstler unter unseren Raubwildarten und besitzt eines der größten Verbreitungsgebiete unter allen wildlebenden Beutegreifern. Er besiedelt nahezu jeden Lebensraum, vom geschlossenen Wald über strukturreiche Feldflur, Hecken und Feldgehölze bis hin zu Parks, Friedhöfen und Wohngebieten am Stadtrand. Stadtfüchse profitieren von einem reichen Nahrungsangebot aus Komposthaufen, Speiseresten, Fallobst und Kleinsäugern und beanspruchen oft deutlich kleinere Streifgebiete als ihre Artgenossen im Offenland. Anders als lange angenommen lebt der Rotfuchs in Familienverbänden mit klarer Rangordnung, in denen meist ein dominantes Paar fortpflanzt, während die Jungfüchse des Vorjahres an der Aufzucht mitwirken.

In der DACH-Region wird der Fuchs mit dem gesamten Spektrum waidgerechter Jagdarten bejagt. Klassisch ist der Ansitz an Luderplätzen und Mäusewiesen, besonders in den nahrungsarmen Wintermonaten, in denen der Fuchs weite Strecken auf Nahrungssuche zurücklegt. Die Lockjagd mit der Fuchspfeife, der Hasenklage oder dem Mauspfeifchen reizt Beute- und Neugiertrieb gleichermaßen und gehört zu den faszinierendsten Ansätzen, einen Fuchs ins Sichtfeld zu bringen. Die Baujagd am Kunstbau mit kleinen, scharfen Erdhunden findet im Winterhalbjahr statt und gewinnt seit der Tilgung der Tollwut wieder an Bedeutung. Ergänzend wird die Fallenjagd mit geprüften Lebendfang- und Totschlagfallen wie der Schwanenhalsfalle eingesetzt.

Die jagdliche Bedeutung des Fuchses ist eng mit der Eliminierung der terrestrischen Tollwut verknüpft, die durch die ab den 1980er Jahren flächendeckend ausgebrachte orale Impfköderaktion und die intensive Bejagung gemeinsam mit der Jägerschaft erreicht wurde. Seit der amtlichen Tollwutfreiheit Deutschlands haben sich die Fuchsbestände deutlich erhöht, weshalb dem Fuchs als wichtigster Beutegreifer in der Niederwildhege heute eine besondere Verantwortung zukommt. Studien des Deutschen Jagdverbandes belegen, dass ein erheblicher Anteil der Gelege bodenbrütender Vögel von nachtaktiven Raubsäugern gefressen wird und intensive Prädatorenbejagung die lokalen Bestände von Wiesenbrütern, Hase, Rebhuhn und Fasan messbar verbessert.

Weitere Tierarten in Marne

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Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.