Jagdzeit
Dachs Meuse
Der Dachs (Meles meles) ist der größte heimische Marder und an seiner markanten schwarz-weiß längsgestreiften Kopfzeichnung, dem kompakten Körper und den kurzen, schwarzen Beinen unverkennbar. Er ist nachtaktiv und verbringt den Tag in weit verzweigten, oft über Generationen genutzten Erdbauen.
— Heute geschont
Wann darf Dachs in Meuse bejagt werden?
Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.
Genaue Daten
toute chasse autorisée
- 2023-09-17 → 2024-02-29
vénerie sous terre
- 2023-06-15 → 2024-01-15
Chasse en temps de neige autorisée.
Über Dachs
Der Dachs besiedelt bevorzugt strukturreiche Laub- und Mischwälder im Flach- und Hügelland, gerne mit lockeren Böden, in denen er seine Burg anlegen kann. Die Dachsburg ist ein weit verzweigtes Röhrenlabyrinth mit mehreren Kesseln, einem Durchmesser von bis zu 30 Metern und Tiefen von mehreren Metern, das vom Familienverband, der sogenannten Sippe, oft über viele Generationen genutzt und erweitert wird. Auch an den Übergängen zwischen Wald und offener Feldflur, in Hecken, Feldgehölzen und zunehmend in siedlungsnahen Bereichen ist er anzutreffen.
Als dämmerungs- und nachtaktiver Allesfresser lebt der Dachs sozial in Familienverbänden mit mehreren Generationen. Auf dem Speiseplan stehen Regenwürmer als wichtige Hauptnahrung, Insekten, Mäuse, Eier, junge Wildtiere, Fallobst, Beeren, Mais und Wurzeln. Im Herbst legt er sich eine kräftige Fettreserve an und hält dann eine Winterruhe, die er, anders als ein echter Winterschlaf, immer wieder zu kurzen Ausflügen unterbricht. Klassische Bejagungsformen in der DACH-Region sind der Ansitz am Bau und an Wechseln in den Sommer- und Frühherbstmonaten sowie die Fallenjagd mit geeigneten Lebendfangfallen. Die Baujagd am Naturbau gilt vielerorts als kritisch und ist in mehreren Bundesländern und Kantonen eingeschränkt oder untersagt, weshalb auf Kunstbaue ausgewichen wird.
Der Bestand hat sich seit dem Rückgang infolge der Fuchsbaubegasungen zur Tollwutbekämpfung deutlich erholt, der Dachs gilt heute in weiten Teilen Mitteleuropas als häufig und nicht gefährdet. Hohe Verluste entstehen vor allem durch den Straßenverkehr. Eine waidgerechte Bejagung achtet auf eine eindeutige Ansprache, schont führende Fähen während der Aufzuchtzeit und respektiert die langen Schonzeiten, die dem Dachs in der jagdlichen Praxis traditionell zugestanden werden.
Quellen
- Europäischer Dachs – Wikipedia
- Dachs (Meles meles) | Deutscher Jagdverband
- Dachs – Wildtierportal Baden-Württemberg
- Erfolgreiche Jagd auf den Dachs: Ansitz am Dachsbau | PIRSCH
- Der Dachs in Deutschland: Biologie, Verhalten und Jagd | PIRSCH
- Dachs (Meles meles) Steckbrief – Nahrung, Lebensraum, Bejagung | auf-jagd.de
Weitere Tierarten in Meuse
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Quelle & Haftungsausschluss
Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.