Rotwild

Jagdzeit

cerf élaphe Morbihan

Rotwild (Cervus elaphus) ist die größte heimische Schalenwildart im deutschsprachigen Raum und neben dem Elch das größte frei lebende Landsäugetier in Mitteleuropa. Der männliche Rothirsch trägt ein imposantes Stangengeweih, das jährlich abgeworfen und neu geschoben wird, das weibliche Stück bleibt geweihlos und wird als Tier angesprochen.

Heute geschont

Wann darf cerf élaphe in Morbihan bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
Geschont
Februar
Geschont
März
Geschont
April
Geschont
Mai
Geschont
Juni
Geschont
Juli
Geschont
August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Genaue Daten

  • approche/affût · cerf élaphe

    • 2023-09-012023-09-16· Verbotene Wochentage: tue,fri

    Chasse en temps de neige autorisée. Sur autorisation préfectorale individuelle.

  • approche/affût & battue · cerf élaphe

    • 2023-09-172024-02-29· Verbotene Wochentage: tue,fri

    Chasse en temps de neige autorisée. Sans modalités particulières.

Alle Rotwild-Unterarten in Morbihan

Über Rotwild

Rotwild benötigt großflächige, ruhige Lebensräume und besiedelt in Mitteleuropa heute überwiegend zusammenhängende Wald- und Mittelgebirgslagen sowie die Alpen, ursprünglich war es jedoch eine Wildart der halboffenen Landschaft. Strukturreiche Mischwälder mit Dickungen, eingestreuten Lichtungen, Äsungsflächen und Ruhezonen bilden den idealen Einstand, da die Art einen hohen Raumanspruch und ein ausgeprägtes Ruhebedürfnis hat. In der jagdlichen Ansprache wird sorgfältig zwischen Hirsch, Tier und Kalb unterschieden, im zweiten Lebensjahr spricht man vom Schmalspießer beim männlichen und vom Schmaltier beim weiblichen Stück.

Rotwild ist ausgesprochen gesellig und lebt das Jahr über in Rudeln. Außerhalb der Brunft trennen sich die Geschlechter: Kahlwildrudel aus führenden Tieren, Schmaltieren und Kälbern bilden die feste soziale Einheit unter Führung eines erfahrenen Leittiers, während Hirsche eigene Hirschrudel bilden oder einzelgängerisch ziehen. Die Brunft fällt in den Herbst und ist akustisch durch das tiefe Röhren der Hirsche weithin hörbar. Reife Platzhirsche besetzen traditionelle Brunftplätze, halten ein Rudel Kahlwild als Brunftrudel zusammen und verteidigen es gegen Beihirsche, was zu eindrucksvollen Kämpfen führen kann.

In der jagdlichen Praxis stehen Ansitz und Pirsch im Mittelpunkt, gerade an Wechseln, Suhlen und Äsungsflächen. Während der Brunft tritt die Brunftjagd hinzu, bei der erfahrene Jägerinnen und Jäger den röhrenden Hirsch gezielt bestätigen und auf der Pirsch beschleichen. Bewegungsjagden, vor allem die revierübergreifend organisierte Drückjagd, gewinnen an Bedeutung, weil sich Rotwild großräumig bewegt und so wirksamer und tierschutzgerechter bejagt werden kann. Die Hege erfolgt grundsätzlich nicht im einzelnen Revier, sondern in Hegegemeinschaften, weil nur in großen, verbundenen Räumen ein gesunder Altersaufbau, ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis und eine an die Lebensraumkapazität angepasste Wilddichte erreichbar sind. Zugleich trägt eine konsequente, fachgerechte Bejagung wesentlich dazu bei, die Waldverjüngung zu sichern und Verbiss- sowie Schälschäden in einem für naturnahen Waldumbau verträglichen Rahmen zu halten.

Weitere Tierarten in Morbihan

Wählen Sie eine andere Tierart, die in dieser Region bejagt wird.

Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.