Jagdzeit
Fuchs Somme
Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist das häufigste heimische Haarraubwild und ein hochanpassungsfähiger Beutegreifer mit rostrotem Fell, weißer Blume und spitzer Schnauze. Als wichtigster Niederwildräuber spielt er in der Hege von Hase, Fasan, Rebhuhn und Wiesenbrütern eine zentrale Rolle.
— Heute geschont
Wann darf Fuchs in Somme bejagt werden?
Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.
Genaue Daten
approche/affût
- 2023-06-01 → 2023-09-16
Chasse en temps de neige autorisée. Chasse à l'approche ou à l'affût, avec autorisation.
approche/affût & battue
- 2023-09-17 → 2024-02-29
- 2024-03-01 → 2024-03-31
Chasse en temps de neige autorisée. Sans modalités particulières
vénerie sous terre
- 2023-09-17 → 2024-02-29
Chasse en temps de neige autorisée.
Über Fuchs
Der Fuchs gilt als der Anpassungskünstler unter unseren Raubwildarten und besitzt eines der größten Verbreitungsgebiete unter allen wildlebenden Beutegreifern. Er besiedelt nahezu jeden Lebensraum, vom geschlossenen Wald über strukturreiche Feldflur, Hecken und Feldgehölze bis hin zu Parks, Friedhöfen und Wohngebieten am Stadtrand. Stadtfüchse profitieren von einem reichen Nahrungsangebot aus Komposthaufen, Speiseresten, Fallobst und Kleinsäugern und beanspruchen oft deutlich kleinere Streifgebiete als ihre Artgenossen im Offenland. Anders als lange angenommen lebt der Rotfuchs in Familienverbänden mit klarer Rangordnung, in denen meist ein dominantes Paar fortpflanzt, während die Jungfüchse des Vorjahres an der Aufzucht mitwirken.
In der DACH-Region wird der Fuchs mit dem gesamten Spektrum waidgerechter Jagdarten bejagt. Klassisch ist der Ansitz an Luderplätzen und Mäusewiesen, besonders in den nahrungsarmen Wintermonaten, in denen der Fuchs weite Strecken auf Nahrungssuche zurücklegt. Die Lockjagd mit der Fuchspfeife, der Hasenklage oder dem Mauspfeifchen reizt Beute- und Neugiertrieb gleichermaßen und gehört zu den faszinierendsten Ansätzen, einen Fuchs ins Sichtfeld zu bringen. Die Baujagd am Kunstbau mit kleinen, scharfen Erdhunden findet im Winterhalbjahr statt und gewinnt seit der Tilgung der Tollwut wieder an Bedeutung. Ergänzend wird die Fallenjagd mit geprüften Lebendfang- und Totschlagfallen wie der Schwanenhalsfalle eingesetzt.
Die jagdliche Bedeutung des Fuchses ist eng mit der Eliminierung der terrestrischen Tollwut verknüpft, die durch die ab den 1980er Jahren flächendeckend ausgebrachte orale Impfköderaktion und die intensive Bejagung gemeinsam mit der Jägerschaft erreicht wurde. Seit der amtlichen Tollwutfreiheit Deutschlands haben sich die Fuchsbestände deutlich erhöht, weshalb dem Fuchs als wichtigster Beutegreifer in der Niederwildhege heute eine besondere Verantwortung zukommt. Studien des Deutschen Jagdverbandes belegen, dass ein erheblicher Anteil der Gelege bodenbrütender Vögel von nachtaktiven Raubsäugern gefressen wird und intensive Prädatorenbejagung die lokalen Bestände von Wiesenbrütern, Hase, Rebhuhn und Fasan messbar verbessert.
Quellen
- Rotfuchs – Wikipedia
- Fuchsjagd – Wikipedia
- Fuchs (Vulpes vulpes) | Deutscher Jagdverband
- Frage-und-Antwort-Papier zur Jagd auf den Fuchs | Deutscher Jagdverband
- Fuchs (Vulpes vulpes) Steckbrief – Lebensraum, Nahrung, Paarung, Bejagung | auf-jagd.de
- Der Rotfuchs – schlau wie der Fuchs | Deutsche Jagdzeitung
Weitere Tierarten in Somme
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