Nilgans

Jagdzeit

ouette d'Egypte Vosges

Die Nilgans (Alopochen aegyptiaca) ist eine ursprünglich afrikanische Halbgans, die in Deutschland als Neozoon etabliert ist. Auffällig sind der dunkle Augenfleck, der braune Brustfleck und die hohen rosaroten Beine. Sie unterliegt dem Jagdrecht und steht zudem auf der EU-Liste invasiver gebietsfremder Arten.

Heute geschont

Wann darf ouette d'Egypte in Vosges bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

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Genaue Daten

  • toute chasse autorisée · ouette d'Egypte

    • 2023-08-212024-02-29

Alle Nilgans-Unterarten in Vosges

Über Nilgans

Die Nilgans stammt aus Afrika und ist der einzige rezente Vertreter ihrer Gattung. Seit dem 17. und 18. Jahrhundert wurde sie als Ziervogel in Großbritannien und in Mitteleuropa gehalten. Aus Park- und Zooanlagen entflohene Vögel sowie gezielte Aussetzungen führten dort zu freilebenden Brutpaaren. Über die Niederlande erreichten die Tiere den Niederrhein, wo der erste Brutnachweis in Deutschland geführt wurde. Von dort breitet sich die Art entlang von Flussauen, Baggerseen, Kiesgruben, Feuchtwiesen und Parkgewässern aus und besiedelt inzwischen weite Teile Deutschlands. Unter den nicht heimischen Vogelarten zeigt sie den schnellsten Bestandsanstieg der letzten Jahrzehnte. Auf EU-Ebene wird sie als invasive gebietsfremde Art geführt, deren Ausbreitung als Risiko für die biologische Vielfalt eingestuft wird.

Kennzeichnend sind eine Körperlänge von etwa 63 bis 73 Zentimetern, ein Gewicht von rund 2 bis 2,5 Kilogramm, der dunkle Augenfleck, der braune Brustfleck und die langen, rosa bis rötlichen Beine. Männchen und Weibchen sehen sich sehr ähnlich. Nilgänse sind brutbiologisch flexibel und nutzen Bodennester ebenso wie Baumhöhlen, Schilfbestände, Felsnischen, Gebäude und Altnester anderer Arten, mitunter in über 20 Metern Höhe. Während der Brutzeit verteidigen sie ihr Revier streng und treten anderen Wasservögeln gegenüber ausgesprochen aggressiv auf. Dokumentiert sind Angriffe vor allem auf Stockenten, bei denen einzelne Küken zu Tode kommen können, sowie die Verdrängung von Weißstörchen, Wanderfalken und Schleiereulen von angestammten Brutplätzen. Auf städtischen Gewässern fällt das aggressive Verhalten besonders gegenüber Artgenossen auf, an naturnahen Flüssen, Seen und Kiesgruben tritt es eher zurück. Daneben können Nilgänse durch Verbiss und Trittschäden auf landwirtschaftlichen Flächen sowie durch Kot in Parks und an Badegewässern Konflikte auslösen.

In Deutschland zählt die Nilgans zum jagdbaren Wild. Bewährt haben sich der Ansitz an Schlaf- und Äsungsgewässern, die Flugjagd an den Ein- und Abflugschneisen sowie die Lockjagd mit Lockbildern und Gansattrappen, ergänzt um sogenannte Vertrauensvögel wie Reiherattrappen am Ufer. Nilgänse gelten als weniger misstrauisch als Graugänse und lassen sich daher gut über Attrappen ansprechen. Wegen ihrer Beobachtungsgabe sind dennoch sorgfältige Tarnung, Wind- und Lichtdisziplin sowie ein klares Ansprechen vor dem Schuss erforderlich. Reviere an stark frequentierten Stadtgewässern, Parks und in der Nähe von Wohnbebauung bleiben aus Sicherheits- und Akzeptanzgründen meist unbejagt.

Weitere Tierarten in Vosges

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