Stockente

Jagdzeit

Inland Wales

Die Stockente (Anas platyrhynchos) ist die größte und in der DACH-Region mit Abstand häufigste heimische Gründelente und damit die Hauptart der Entenjagd. Der Erpel im Prachtkleid trägt einen metallisch grün glänzenden Kopf, einen weißen Halsring, eine gelbliche Schnabelfärbung sowie eine kastanienbraune Brust. Die Ente zeigt eine schlichte braun gesprenkelte Tarnzeichnung. Kennzeichnend für beide Geschlechter ist der violettblaue, weiß eingefasste Flügelspiegel.

Heute geschont

Wann darf Inland in Wales bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
01.01.31.01.
Februar
Geschont
März
Geschont
April
Geschont
Mai
Geschont
Juni
Geschont
Juli
Geschont
August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Genaue Daten

    • 2025-09-012026-01-31
    • 2024-09-012025-01-31

    BASC Shooting seasons

Alle Stockente-Unterarten in Wales

Über Stockente

Die Stockente (Anas platyrhynchos) erreicht eine Körperlänge von rund 50 bis 60 Zentimetern, eine Flügelspannweite von 81 bis 95 Zentimetern und ein Gewicht von etwa 1.000 bis 1.200 Gramm. Sie ist damit die größte heimische Gründelente und zugleich die Stammform der Hausente. Der Erpel im Prachtkleid besitzt einen metallisch grün schillernden Kopf, einen schmalen weißen Halsring, eine kastanienbraune Brust, einen graubraunen Rumpf und einen leuchtend gelben Schnabel. Die Ente ist unauffällig braun gesprenkelt und damit am Nest hervorragend getarnt. Beide Geschlechter zeigen den arttypischen violettblauen, vorn und hinten weiß gerandeten Flügelspiegel sowie orangerote Ständer. Im Schlichtkleid des Sommers ähnelt der Erpel zeitweise stark der Ente, lässt sich aber an Schnabelfarbe und kräftigeren Körpermaßen ansprechen.

Die Stockente gilt als ausgesprochen anpassungsfähiger Kulturfolger. Sie besiedelt nahezu jeden Gewässertyp, vom flachen Tümpel und Wassergraben über Bäche, Flüsse, Altarme, Stau- und Fischteiche bis zu großen Seen und Küstengewässern. Auch innerörtliche Parkteiche, Hafenbecken und Klärteiche werden besiedelt, in Städten ist sie häufig wenig scheu. Bevorzugt werden flache, deckungsreiche Ufer mit Schilf, Röhricht oder überhängender Vegetation. Brutplätze liegen meist gewässernah am Boden, gelegentlich aber auch weit entfernt vom Wasser, in Baumhöhlen, alten Greifvogel- oder Krähennestern und sogar auf Dächern und Balkonen. Die Paarbildung beginnt bereits im Herbst und Winter, das Gelege wird ab Ende März bis April abgelegt und umfasst meist sieben bis sechzehn Eier. Allein die Ente brütet rund vier Wochen, die Küken sind Nestflüchter und folgen ihr unmittelbar nach dem Schlupf zum Wasser. Beim Zugverhalten ist die Stockente in Mitteleuropa überwiegend Stand- oder Strichvogel, während Brutvögel aus Nord- und Osteuropa als Kurz- und Mittelstreckenzieher ab dem Spätherbst in die DACH-Region einfliegen und die heimischen Bestände im Winter deutlich verstärken. Sie ernährt sich gründelnd in flachem Wasser von Wasserpflanzen, Sämereien, Getreidekörnern, Insekten, Schnecken, Krebstieren und kleinen Fischen.

Jagdlich ist die Stockente das mit Abstand wichtigste Federwild am Wasser und prägt das Bild der klassischen Entenjagd. Verbreitete Methoden sind der abendliche oder morgendliche Ansitz am Gewässer, bei dem aus einem getarnten Schirm oder einer natürlichen Deckung auf die an- und abfliegenden Enten geschossen wird, sowie die Anflug- oder Strichjagd in der Dämmerung, wenn die Stockenten geordnet zu ihren Tages- oder Nachtruheplätzen wechseln. Häufig werden Lockenten als Attrappen auf dem Wasser ausgebracht und mit dem Entenruf akustisch unterstützt, um anfliegende Trupps zum Einfallen in Schrotschussweite zu bewegen. An kleinen Gewässern und in Schilfgürteln wird zudem die Stöberjagd mit geeigneten Apportierhunden praktiziert, die das Wild vor die wartenden Schützen hochmachen. Tarnung von Person und Ausrüstung sowie Disziplin auf dem Stand sind entscheidend, da die Stockente sehr scharfäugig ist. Die Stockente ist im Anhang II/A der EU-Vogelschutzrichtlinie gelistet und in allen DACH-Staaten als jagdbare Art eingestuft. Die konkreten Jagd- und Schonzeiten werden in Deutschland in der Bundes- und den Landesjagdgesetzen, in Österreich in den Landesjagdgesetzen und in der Schweiz in den kantonalen Vorschriften geregelt. Die aktuell für Ihr Revier gültige Jagdzeit sowie Hinweise zur sicheren Ansprache und zur Unterscheidung von ähnlichen Arten wie Schnatter-, Krick- oder Pfeifente finden Sie in den regionalen Vorschriften und in der MyHunt App.

Weitere Unterarten von Stockente

Jede Unterart hat ihren eigenen Saisonkalender.

Weitere Tierarten in Wales

Wählen Sie eine andere Tierart, die in dieser Region bejagt wird.

Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.