Oberösterreich

Jagdzeit

Höckerschwan Oberösterreich

Der Höckerschwan (Cygnus olor) ist mit seinem reinweißen Gefieder, dem orangeroten Schnabel und dem namensgebenden schwarzen Höcker an der Schnabelbasis ein unverwechselbarer Großvogel an Stehgewässern. Er gilt nach Bundesnaturschutzgesetz als besonders geschützte Art und ist zugleich in den meisten Bundesländern dem Jagdrecht unterstellt.

Heute geschont

Wann darf Höckerschwan in Oberösterreich bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

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Genaue Daten

  • Für das aktuelle Jahr sind keine Schusszeiten hinterlegt.

Über Höckerschwan

Der Höckerschwan besiedelt vor allem nährstoffreiche, flache Stehgewässer mit ausgeprägter Unterwasservegetation, dazu Parkteiche, Fischteiche, ruhigere Flussabschnitte sowie Buchten an Küsten und Bodden. Ursprünglich war die Art in den flachen Steppenseen und Flussdeltas Nord- und Osteuropas verbreitet; in weiten Teilen Mittel- und Westeuropas geht der heutige Bestand auf bewusste Aussetzungen seit dem 16. Jahrhundert und auf verwilderte Parkschwäne zurück. Der Höckerschwan gilt deshalb in vielen Regionen als halbdomestizierter Vogel beziehungsweise Halb-Wildvogel, der teilweise auch weiterhin in Parkanlagen gehalten wird.

In Deutschland ist der Höckerschwan nach Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt und zugleich im Bundesjagdgesetz aufgeführt, mit einer Schonzeit, die in den meisten Bundesländern den Großteil des Jahres umfasst. Der Bestand wird als langfristig stabil eingeschätzt; die IUCN führt die Art global als nicht gefährdet. Bitte beachten Sie, dass jagdliche Nutzung, Vergrämung und mögliche Ausnahmen stets dem aktuellen Landesrecht und den örtlichen Verordnungen folgen.

Für die jagdliche Ansprache ist die sichere Unterscheidung vom Singschwan (Cygnus cygnus) und vom Zwergschwan (Cygnus columbianus bewickii) entscheidend, die als geschützte Wintergäste in Mitteleuropa rasten. Der Höckerschwan trägt einen orangeroten Schnabel mit schwarzer Basis und deutlichem Höcker, hält den Hals häufig in S-förmiger Haltung und ist stimmlich eher zurückhaltend. Singschwan und Zwergschwan zeigen dagegen einen gelb-schwarzen Schnabel ohne Höcker, tragen den Hals meist gestreckt und sind deutlich ruffreudiger; der Zwergschwan ist zudem kleiner und kurzhalsiger als der Singschwan.

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Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.