Oberösterreich

Jagdzeit

Mauswiesel Oberösterreich

Das Mauswiesel (Mustela nivalis) ist das kleinste Raubtier der Welt und die kleinste heimische Marderart. Es bewohnt vorzugsweise Offen- und Kulturlandschaften und unterscheidet sich vom Hermelin durch seine geringere Größe, den kürzeren Schwanz und das Fehlen einer schwarzen Schwanzspitze.

Heute geschont

Wann darf Mauswiesel in Oberösterreich bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

Januar
Geschont
Februar
Geschont
März
Geschont
April
Geschont
Mai
Geschont
Juni
Geschont
Juli
Geschont
August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Genaue Daten

  • Für das aktuelle Jahr sind keine Schusszeiten hinterlegt.

    Quelle: https://www.ooeljv.at/home/rund-um-die-jagd/gesetz-und-richtlinien/schuss-und-schonzeiten/

Über Mauswiesel

Das Mauswiesel (Mustela nivalis) gilt als das kleinste Raubtier der Welt und gehört zur Familie der Marder (Mustelidae). Die Kopf-Rumpf-Länge schwankt zwischen 11 und 26 cm, der Schwanz erreicht 2 bis 8 cm, das Gewicht liegt zwischen 25 und 250 Gramm. Fähen bleiben durchschnittlich kleiner und leichter als Rüden. Die Oberseite ist im Sommer braun gefärbt, die Unterseite weiß, wobei die Grenzlinie zwischen beiden Farben charakteristisch gezackt verläuft. Füße und Schwanz sind braun, eine schwarze Schwanzspitze fehlt. In nördlichen Verbreitungsgebieten kann das Fell im Winter vollständig weiß werden, in Mitteleuropa ist das jedoch selten zu beobachten.

Mauswiesel besiedeln strukturreiche Offen- und Kulturlandschaften wie trockene Wiesen, Felder, Hecken, Lesesteinhaufen, Brachflächen und lichte Wälder mit Gebüschen. Sie meiden geschlossene Wälder und hohe Gebirgslagen. Entscheidend für das Vorkommen ist eine ausreichende Dichte an Kleinsäugern, insbesondere an Feld- und Wühlmäusen, die den Hauptteil der Nahrung stellen. Durch den schlanken, langgestreckten Körperbau kann das Mauswiesel seinen Beutetieren bis in deren unterirdische Gänge folgen. Ergänzend werden Kleinvögel, Eier, Eidechsen, Amphibien und Insekten erbeutet. Die Tiere sind tag- und nachtaktiv, leben einzelgängerisch und nutzen feste Wechsel innerhalb ihres Streifgebiets.

Vom größeren Hermelin (Mustela erminea) unterscheidet sich das Mauswiesel durch die etwa halbe Körpergröße, den kürzeren Schwanz, die gezackte Grenzlinie zwischen brauner Ober- und weißer Unterseite und vor allem das Fehlen der schwarzen Schwanzspitze. Vom deutlich größeren Iltis (Mustela putorius) trennen es der schlanke, gestreckte Körperbau, die zweifarbige Zeichnung sowie das Fehlen der dunklen Gesichtsmaske. Der jagd- und naturschutzrechtliche Status des Mauswiesels ist innerhalb der DACH-Region uneinheitlich geregelt und unterscheidet sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie zwischen einzelnen Bundesländern und Kantonen; in weiten Teilen des Verbreitungsgebiets ist die Art ganzjährig geschont oder vollständig aus dem Jagdrecht entlassen. Verbindlich sind stets die jeweils gültigen landesrechtlichen Bestimmungen.

Weitere Tierarten in Oberösterreich

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Quelle & Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.