Oberösterreich

Jagdzeit

Pfeifente Oberösterreich

Die Pfeifente (Mareca penelope) ist eine mittelgrosse Schwimmente. Der Erpel im Prachtkleid trägt einen rotbraunen Kopf mit cremefarbener Stirnblesse, eine graurosa Brust und einen blassgrau gezeichneten Körper. In Mitteleuropa tritt die Art überwiegend als Durchzügler und Wintergast auf, während die Brutgebiete weit nördlich liegen.

Heute geschont

Wann darf Pfeifente in Oberösterreich bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

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Geschont
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März
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April
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August
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September
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Oktober
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November
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Dezember
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Genaue Daten

  • Für das aktuelle Jahr sind keine Schusszeiten hinterlegt.

Über Pfeifente

Die Pfeifente bevorzugt flache, vegetationsreiche Süss- und Brackgewässer. Als Rast- und Überwinterungsgebiete nutzt sie ausgedehnte Wattflächen, Küstenlagunen, Flussmündungen, Überschwemmungswiesen und grossflächige Grünlandbereiche in den Niederungen grosser Flusstäler. Anders als die meisten Schwimmenten gründelt sie nur in geringem Umfang und ernährt sich bevorzugt grasend auf kurzrasigem Feuchtgrünland in Gewässernähe.

Die Pfeifente ist ein Mittel- bis Langstreckenzieher. Die wichtigsten Brutgebiete für die in Mitteleuropa rastenden Vögel liegen in Skandinavien, im Baltikum sowie in Nordrussland und Sibirien. Der Zug beginnt ab Anfang September, die Rückkehr in die Brutgebiete erfolgt im April. In Deutschland brüten nur wenige Paare, vor allem an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins, das Land ist jedoch als Rast- und Überwinterungsgebiet von internationaler Bedeutung, mit Schwerpunkten am Wattenmeer und an grossen Flussniederungen.

Namensgebend ist der charakteristische, weithin hörbare Ruf des Erpels: Auf einen kurzen tiefen Ton folgt ein hoher Glissandopfiff, der oft mit "wü-iiu" umschrieben wird. Diese Rufe sind auch nachts zu hören und verraten die Art häufig schon vor dem Sichtkontakt. Die Weibchen geben dagegen ein hartes, ratterndes "rerr" oder "war-warrr" von sich.

In Deutschland zählt die Pfeifente zum jagdbaren Federwild und unterliegt einer Jagdzeit, die je nach Bundesland variiert. In einigen Ländern wird die Art über die gesetzliche Schonzeit hinaus durch Verordnungen oder freiwillige Zurückhaltung geschont. Die jagdliche Praxis findet überwiegend an den Rast- und Überwinterungsgewässern der Küste und der grossen Binnenfeuchtgebiete statt. Für die Bestimmung im jagdlichen Kontext sind der pfeifende Ruf, der grosse Trupp-Charakter auf offenen Wasser- und Wiesenflächen sowie das auffällige Kopfmuster des Erpels die zuverlässigsten Merkmale.

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Quelle & Haftungsausschluss

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