Jagdzeit
Rackelwild Oberösterreich
Rackelwild (Tetrao urogallus x Lyrurus tetrix) ist der natuerliche Hybrid zwischen Auerwild und Birkwild und steht in Groesse wie Erscheinung zwischen beiden Elternarten. Die Kreuzung entsteht in aller Regel aus einem Birkhahn und einer Auerhenne. In Deutschland zaehlt Rackelwild zum Federwild im Sinne des Bundesjagdgesetzes, ist aber ganzjaehrig geschont.
● Heute Schusszeit
Wann darf Rackelwild in Oberösterreich bejagt werden?
Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.
Genaue Daten
Hahn
- 2026-05-01 → 2026-05-31
- 2025-05-01 → 2025-05-31
Quelle: Oberösterreichischer Landesjagdverband
Henne
Für das aktuelle Jahr sind keine Schusszeiten hinterlegt.
Über Rackelwild
Rackelwild bezeichnet die natuerliche Kreuzung zwischen Auerwild (Tetrao urogallus) und Birkwild (Lyrurus tetrix) und gilt als haeufigster unter natuerlichen Bedingungen auftretender Hybrid der Raufusshuehner. Wegen des deutlichen Groessenunterschiedes geht die Verpaarung praktisch immer von einem Birkhahn und einer Auerhenne aus, die umgekehrte Konstellation aus Auerhahn und Birkhenne kommt in freier Wildbahn so gut wie nicht vor.
Der Rackelhahn liegt mit einer Koerperlaenge von rund 65 bis 75 Zentimetern zwischen Auer- und Birkhahn. Kopf, vordere Halspartie, Brust und teilweise der vordere Ruecken schillern auf schwarzem Grund metallisch rotviolett bis kupferrot, die Armschwingen tragen eine helle Binde und einen weissen Spitzensaum, weisse Partien finden sich auch an Unterschwanzdecken und Fluegelbug. Der Stoss erinnert in der Form an den Auerhahn, zeigt aber Anklaenge an die nach aussen gebogenen Federn des Birkhahns. Hennen sind unauffaelliger gezeichnet und im Gelaende kaum sicher anzusprechen.
Jagdliche Bedeutung hat Rackelwild vor allem ueber den Balzplatz. Rackelhaehne erscheinen vorzugsweise auf Birkhahnbalzplaetzen, treten dort sehr dominant auf und koennen die rangniederen Birkhaehne vertreiben oder sogar verletzen. Diese Stoerung der Birkwildbalz und die markante Erscheinung haben dem Rackelhahn frueher den Ruf einer besonderen jagdlichen Trophaee eingebracht. Heute ist Rackelwild ausgesprochen selten, der Hybride ist nur eingeschraenkt fortpflanzungsfaehig und Rackelhennen legen ueberwiegend unbefruchtete Gelege. In Deutschland unterliegt Rackelwild dem Bundesjagdgesetz und gehoert zum Federwild, ist aber wie Auer- und Birkwild ganzjaehrig geschont. Die Jagd wird damit zur Hegeverpflichtung mit dem Ziel, stoerungsarme Lebensraeume an der Baumgrenze und in lichten Bergwaeldern zu sichern, in denen beide Elternarten ueberhaupt erst nebeneinander vorkommen.
Quelle & Haftungsausschluss
Alle Angaben ohne Gewähr. Schuss- und Schonzeiten stammen aus den offiziellen Quellen der Landesjagdverbände. Wenn Sie einen Fehler entdecken, schreiben Sie uns gerne an info@hunterco.de.