Oberösterreich

Jagdzeit

Steinhuhn Oberösterreich

Das Steinhuhn (Alectoris graeca) ist ein kompaktes Feldhuhn der alpinen Felsregionen mit blaugrauer Oberseite, weisser, schwarz umrandeter Kehle, korallenrotem Schnabel und ebenso roten Staendern. Es bewohnt sonnige, steinige Suedhaenge zwischen Wald- und Schneegrenze im gesamten Alpenraum und wird auf den nationalen Roten Listen als gefaehrdet bis potenziell gefaehrdet gefuehrt.

Heute geschont

Wann darf Steinhuhn in Oberösterreich bejagt werden?

Schusszeiten sind hervorgehoben. Geschonte Monate erscheinen als leere Reihen.

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August
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Genaue Daten

  • Für das aktuelle Jahr sind keine Schusszeiten hinterlegt.

Über Steinhuhn

Das Steinhuhn (Alectoris graeca) gehoert zur Familie der Fasanenartigen und zur Gattung der Steinhuehner. Mit einer Koerperlaenge von rund 32 bis 37 cm und einem Gewicht zwischen etwa 450 und 850 g entspricht es ungefaehr der Groesse eines Rebhuhns. Kennzeichnend sind die blaugraue Oberseite, der ebenso blaugraue Brustlatz, die scharf schwarz umrandete weisse Kehle, das schwarze Stirnband sowie die kraeftig gelbrotbraun und schwarz gebaenderten Flanken. Schnabel und Staender sind korallenrot.

Der Lebensraum liegt im Alpenraum typischerweise zwischen rund 700 und 2700 m Hoehe. Bevorzugt werden steile, sonnenexponierte Suedhaenge mit kurzrasiger Vegetation, Felsbloecken, Schutthalden und Zwergstrauchbestaenden zwischen der Waldgrenze und der Schneegrenze. Die Voegel benoetigen offene, im Fruehjahr rasch ausapernde Flaechen zur Nahrungssuche und Felsstrukturen als Deckung. Verbuschende, durch Nutzungsaufgabe verwaldete Hanglagen werden gemieden, weshalb das Aufgeben traditioneller Almwirtschaft als wesentlicher Lebensraumverlust gilt.

Der Bestand schwankt witterungsbedingt stark. Warme, trockene Sommer beguenstigen den Bruterfolg, kalte und schneereiche Winter sowie verspaetete Schneefaelle im Fruehjahr fuehren zu deutlichen Einbruechen. Auf der Schweizer Roten Liste wird das Steinhuhn als potenziell gefaehrdet gefuehrt, in Bayern gilt es als vom Aussterben bedrohte beziehungsweise extrem seltene Art. Die Schweiz traegt fuer die Art eine besondere internationale Verantwortung, da rund sechs Prozent des Weltbestandes auf Schweizer Boden brueten. Als Hauptgefaehrdungen gelten Klimaerwaermung, Veraenderungen der Landnutzung im Berggebiet, Verbuschung der Lebensraeume und Stoerung durch Bergsport.

Vom Rothuhn (Alectoris rufa) unterscheidet sich das Steinhuhn vor allem durch das Gefieder: Beim Steinhuhn sind Oberkopf und Ruecken blaugrau, beim Rothuhn deutlich braeunlich. Der weisse Kehlfleck ist beim Steinhuhn klar und gleichmaessig schwarz umrandet, beim Rothuhn loest sich die schwarze Berandung bauchwaerts in eine unregelmaessige Fleckung auf. Auch die Lebensraeume trennen die Arten zuverlaessig: Das Steinhuhn ist eine Art der alpinen Felsregionen, das Rothuhn ein Vogel der westeuropaeischen Kulturlandschaft, der im Alpenraum natuerlicherweise nicht vorkommt.

In jenen Teilen des Alpenraumes, in denen die Bestaende noch dies zulassen, ist das Steinhuhn traditionelles Hochgebirgsniederwild. In Suedtirol etwa darf das Alpensteinhuhn vom 15. Oktober bis 15. Dezember bejagt werden und unterliegt einem revierbezogenen Abschussplan. Die Bejagung erfolgt klassischerweise als anspruchsvolle Bergpirsch in steilen Suedhaengen, vielfach mit dem stoebernden Vorstehhund, und ist eng mit der alpinen Jagdkultur verbunden. In Bayern und in der Schweiz hat die Art ganzjaehrige Schonzeit beziehungsweise unterliegt sie keiner Bejagung, sodass die jagdliche Verantwortung dort vor allem in Lebensraumpflege und Monitoring liegt.

Weitere Tierarten in Oberösterreich

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Quelle & Haftungsausschluss

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