Stagione di caccia
Geier Niederösterreich
Unter dem Begriff Geier werden im Alpenraum vor allem Bartgeier (Gypaetus barbatus), Gänsegeier (Gyps fulvus) und Mönchsgeier (Aegypius monachus) zusammengefasst. Alle Geierarten sind in der DACH-Region nach Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie ganzjährig streng geschützt und dürfen nicht bejagt werden.
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Quando si può cacciare Geier in Niederösterreich?
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Quelle: https://www.noejagdverband.at/wp-content/uploads/Schuszzeiten-NOE-2024-1.pdf
Informazioni su Geier
Geier bewohnen offene, weite Landschaften mit guten Aufwinden. Der Bartgeier ist im Alpenraum an Hochgebirgslagen oberhalb der Waldgrenze gebunden und nutzt steile Felswände als Brutplatz. Der Gänsegeier brütet in Felsklippen und Schluchten und sucht Nahrung über offenen Weidelandschaften, ist als Brutvogel in Deutschland und Österreich erloschen, taucht aber zunehmend als Sommergast in den Alpen und in Süddeutschland auf. Der Mönchsgeier kommt aktuell nicht regelmäßig im DACH-Raum vor, sein europäischer Schwerpunkt liegt in Spanien und auf dem Balkan.
Alle Geier sind reine Aasfresser und übernehmen damit eine wichtige Funktion in den sensiblen Ökosystemen des Hochgebirges. Bartgeier sind auf Knochen spezialisiert, Gänsegeier fressen vor allem die Weichteile großer Kadaver. Die Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen, gestartet 1986 im Nationalpark Hohe Tauern, gilt als eines der erfolgreichsten Artenschutzprojekte Europas. Aus den ersten Freilassungen ist ein alpenweiter Bestand von mehreren hundert Tieren entstanden, mit etablierten Brutpaaren in Österreich und der Schweiz.
Für Jägerinnen und Jäger sind Geier eine direkte Aufforderung zum bewussten Umgang mit Aufbruch und Fallwild. Eine der größten Gefahren für die wiederkehrenden Populationen ist die Bleivergiftung durch Munitionsreste in Kadavern und Jagdabfällen. Wer im Revier auf bleifreie Munition umstellt und Aufbruchstellen so wählt, dass Greifvögel sicher davon profitieren, leistet einen direkten Beitrag zur Erhaltung dieser Arten. Sichtungen großer Geier sollten ruhig beobachtet, nicht gestört und an die zuständigen Monitoringstellen gemeldet werden. Jede vorsätzliche Tötung oder Störung ist strafbar.
Altre specie in Niederösterreich
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Fonte e note legali
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