Vorarlberg

Stagione di caccia

Wildgänse Vorarlberg

Wildgänse (Unterfamilie Anserinae) umfassen im deutschsprachigen Raum die Feldgänse der Gattung Anser (Graugans, Saatgans, Blässgans, Kurzschnabelgans) und die Meergänse der Gattung Branta (Nonnengans, Ringelgans, Kanadagans). Die Graugans ist der einzige flächendeckende Brutvogel, alle übrigen Arten erscheinen vor allem als nordische Zugvögel auf dem Durchzug oder zur Überwinterung.

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Quando si può cacciare Wildgänse in Vorarlberg?

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Informazioni su Wildgänse

Wildgänse bilden eine artenreiche Gruppe innerhalb der Entenvögel, deren Vertreter sich anhand von Schnabelfärbung, Kopfzeichnung und Flügelmuster sicher ansprechen lassen. Die Graugans ist mit 76 bis 89 Zentimetern Körperlänge und rund 3,5 Kilogramm die größte heimische Art; ihr Gefieder wirkt insgesamt heller und grauer, im Flug fallen die hellgrauen Vorderflügel auf. Die Saatgans ist etwas kleiner und bräunlicher gefärbt, ihr schwarzer Schnabel trägt eine orangefarbene Binde. Die Blässgans erkennen Sie zuverlässig an der weißen Stirnblesse am Schnabelgrund und an schwarzen Querstreifen auf Brust und Bauch. Die Nonnengans (Weißwangengans) und die Ringelgans sind kleinere Meergänse mit kontrastreicher Schwarz-Weiß-Zeichnung.

Der Status als Brut- oder Zugvogel ist klar getrennt. Die Graugans brütet flächendeckend an Seen, in Flussauen und in den Niederungen Norddeutschlands. Alle übrigen Arten sind klassische Zugvögel aus arktischen und subarktischen Brutgebieten. Ende August verlassen sie ihre sibirischen, isländischen oder grönländischen Bruträume und legen mehrere Tausend Kilometer bis in die mitteleuropäischen Rast- und Überwinterungsgebiete zurück. Das Wattenmeer der deutschen Nordseeküste, der Niederrhein, die Unterelbe und das Rheiderland zählen zu den international bedeutsamsten Rastplätzen für nordische Wildgänse in Deutschland.

Die klassische Gänsejagd folgt dem Tagesrhythmus der Vögel. Wildgänse schlafen auf großen offenen Wasserflächen und fliegen bei Tagesanbruch zu ihren Äsungsflächen auf Grünland, Stoppeln oder Wintersaaten. Bejagt werden sie überwiegend am frühen Morgen beim Einfallen an den Frassplätzen, klassisch aus dem Tarnschirm über einem Lockbild aus 20 bis 60 Halbschalen oder faltbaren Lockgänsen, die in U-Form zur Windrichtung ausgelegt werden. Gänse fallen stets gegen den Wind ein, daher setzen erfahrene Jäger den Schirm mit Rücken- oder Seitenwind. Tarnschirm und Lockbild werden in der Dunkelheit aufgebaut. Bei der Flugjagd entlang bekannter Flugrouten ist Treffsicherheit gefragt, da die Flughöhe wegen des ruhigen Flügelschlags leicht unterschätzt wird und das dichte Gefieder Schüsse jenseits von etwa 30 Metern unzuverlässig macht.

Die Bestände vieler nordischer Arten sind in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen, was zu erheblichen Konflikten mit der Landwirtschaft führt. Schwerpunkt sind die küstennahen Grünlandregionen Niedersachsens und Schleswig-Holsteins, wo Nonnen-, Bläss- und Graugänse auf Raps, Wintergetreide, Rüben und Grünland erhebliche Fraßschäden anrichten. Verbände beziffern die Verluste in Norddeutschland auf eine Größenordnung von mehreren Millionen Euro pro Jahr auf rund 18.000 Hektar betroffener Fläche. Ausgleichszahlungen über Rastspitzenmodelle und Agrarumweltmaßnahmen werden von vielen Landwirten als unzureichend kritisiert. Der Deutsche Jagdverband empfiehlt, Gänsejagden gezielt morgens an Schad- und Äsungsflächen abseits der Schlafgewässer durchzuführen, um Vergrämungswirkung und jagdliche Effizienz mit dem Ruheanspruch der Vögel an ihren Rastplätzen in Einklang zu bringen.

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Fonte e note legali

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