Luzern

Stagione di caccia

Steinmarder Luzern

Der Steinmarder (Martes foina), auch Hausmarder genannt, ist ein katzengroßes Raubwild mit graubraunem Fell und einem weißen, meist gegabelten Kehlfleck, der bis auf die Vorderläufe reichen kann. Er unterliegt dem Bundesjagdgesetz und zählt zum Haarraubwild.

Oggi in chiusura

Quando si può cacciare Steinmarder in Luzern?

I periodi di apertura sono evidenziati. I mesi in chiusura (Schonzeit) appaiono come righe vuote.

Januar
01.01.31.01.
Februar
01.02.15.02.
März
Geschont
April
Geschont
Mai
Geschont
Juni
Geschont
Juli
Geschont
August
Geschont
September
Geschont
Oktober
Geschont
November
Geschont
Dezember
Geschont

Date esatte

    • 2025-09-012026-02-15
    • 2024-09-012025-02-15

    Quelle: Kanton Luzern, Merkblatt Jagdkalender 2025/26

Informazioni su Steinmarder

Der Steinmarder ist ein ausgesprochener Lebensraumgeneralist. Ursprünglich besiedelte er Fels- und Geröllregionen sowie reich strukturierte Kulturlandschaften, heute findet man ihn flächendeckend in Ortschaften, an Waldrändern, in Steinbrüchen und in der offenen Feldflur. Er sucht die Nähe des Menschen, nutzt Scheunen, Heuböden, Dachstühle, Holzstapel, verlassene Fuchsbaue und Reisighaufen als Tageseinstand und zur Jungenaufzucht. Aktiv ist er überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, lebt einzelgängerisch und verteidigt sein Revier gegen Artgenossen. Als Allesfresser ernährt er sich opportunistisch von Mäusen, Ratten, Vögeln und deren Eiern, Insekten, Aas, Obst und in Siedlungsnähe auch von Abfällen und Hausgeflügel.

In besiedelten Räumen führt sein Verhalten regelmäßig zu Konflikten. Auf Dachböden zerbeißt er Dämmstoffe, Leitungen und Holzteile und kann durch Kot, Urin und Beutereste erhebliche Schäden verursachen. Sehr typisch sind Marderschäden am Auto: Steinmarder dringen in den Motorraum ein, beißen Zündkabel, Kühlwasser- und Bremsschläuche, Faltenbälge und Dämmmatten an. Hintergrund ist meist Reviergeruch eines fremden Artgenossen am Fahrzeug, der zu aggressivem Markier- und Vertreibungsverhalten führt. Eine sichere Ansprache ist Pflicht, vor allem zur Unterscheidung vom Baummarder. Der Steinmarder zeigt einen rein weißen, oft zweigeteilten Kehlfleck, einen hellen, fleischfarbenen Nasenspiegel, kleinere Ohren und ein insgesamt helleres, graubraunes Haarkleid. Der Baummarder dagegen trägt einen gelblich-cremefarbenen, ungeteilten Kehlfleck, einen dunklen Nasenspiegel und ein kastanienbraunes, seidigeres Fell.

In der Praxis ist die Fallenjagd mit waidgerecht beschickten Lebendfangfallen die effektivste Methode der Bejagung. Voraussetzung ist neben dem Jagdschein in den meisten Bundesländern ein nachgewiesener Fallenlehrgang. Eingesetzt werden meist Kasten- oder Holzkastenfallen, die abgedunkelt aufgestellt und mindestens täglich, besser zweimal täglich, kontrolliert werden müssen. Als Köder eignen sich Hühnereier, Geflügelinnereien oder Fischreste, die Anbringung erfolgt nach vorherigem Ankirren an festen Plätzen. Ergänzend wird der Steinmarder am Luderplatz oder am Bau angesessen und mit dem Locker bejagt. Die Bejagung hilft, Wildschäden im Siedlungsraum und am Niederwild zu reduzieren, ohne den als ungefährdet eingestuften Bestand zu beeinträchtigen.

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Fonte e note legali

Tutte le informazioni sono fornite senza garanzia. I periodi di caccia e di chiusura provengono dalle fonti ufficiali delle federazioni venatorie regionali. Se nota un errore, ci scriva a info@hunterco.de.