Lot

Stagione di caccia

Feldhase Lot

Der Feldhase (Lepus europaeus) gehört zusammen mit dem Schneehasen zu den größten Hasenartigen Europas und ist das klassische Sinnbild des Niederwildes. In der deutschsprachigen Jagdtradition steht er wie kaum eine andere Art für die herbstliche Treibjagd auf der freien Feldflur.

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Quando si può cacciare Feldhase in Lot?

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Date esatte

  • lièvre brun · toute chasse autorisée · lièvre brun

    • 2023-09-102023-12-31· Giorni della settimana vietati: tue,thu,fri

Informazioni su Feldhase

Der Feldhase besiedelt offene und halboffene Landschaften und ist in seiner heutigen Verbreitung eng an die Kulturlandschaft gebunden. Bevorzugt nutzt er strukturreiche Feldfluren mit Hecken, Feldgehölzen, Ackerrandstreifen und Brachflächen, die Äsung und Deckung zugleich bieten. Daneben werden lichte Wälder, Wiesen und Säume angenommen. Tagsüber ruht der Hase in der sogenannten Sasse, einer flachen, in den Boden gedrückten Mulde, aus der er die Umgebung überblicken kann. Bei Gefahr verlässt er sich zunächst auf seine hervorragende Tarnung und drückt sich tief in die Sasse, ehe er erst im letzten Augenblick mit hoher Geschwindigkeit und charakteristischen Haken davonzieht.

Der Feldhase ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und tritt morgens und abends zur Äsung auf die Felder aus. Im Vorfrühling wird er durch die Paarungszeit, die Rammelzeit, deutlich auffälliger, wenn sich mehrere Tiere auf den Äckern versammeln und die typischen Boxkämpfe austragen. In der Jagdpraxis im deutschsprachigen Raum gilt der Hase als klassisches Niederwild und ist das Symboltier der herbstlichen Treibjagd, bei der eine Schützenreihe gemeinsam mit Treiberinnen und Treibern Feldschläge und Deckungen sauber durchgeht.

In weiten Teilen Mitteleuropas sind die Besätze seit Jahrzehnten rückläufig. Als Hauptursache gilt die Verarmung der Agrarlandschaft, insbesondere der Verlust von Hecken, Säumen und Brachen, der starke Einsatz von Maschinen und Pflanzenschutzmitteln sowie der Rückgang strukturreicher Feldfluren. Hinzu kommen Verluste durch Straßenverkehr, ungünstige Witterung in den ersten Lebenswochen und ein erhöhter Prädationsdruck. Aus diesem Grund steht die Hege des Niederwildes im Mittelpunkt der Bejagung: Reviere zählen ihre Besätze, passen die Jagdstrecke an den Bestand an und verzichten in dünn besetzten Gebieten freiwillig auf die Treibjagd, während gleichzeitig Lebensräume durch Blühflächen, Brachen und Heckenstrukturen aufgewertet werden.

Altre specie in Lot

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Fonte e note legali

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