Période de chasse
Haselwild Saarland
Das Haselwild (Tetrastes bonasia) ist das kleinste heimische Raufusshuhn und gehört zur Familie der Fasanenartigen. Es zählt jagdrechtlich zum Federwild, unterliegt in Deutschland und weiten Teilen des DACH-Raums jedoch ganzjähriger Schonzeit und wird in der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands als stark gefährdet geführt.
— Fermée aujourd'hui
Quand peut-on chasser le Haselwild en Saarland ?
Les périodes d'ouverture sont mises en évidence. Les mois de fermeture (Schonzeit) apparaissent comme des lignes vides.
Dates exactes
Aucune période d'ouverture enregistrée pour l'année en cours.
À propos du Haselwild
Das Haselwild besiedelt strukturreiche, unterholzreiche Misch- und Nadelwälder mit einer ausgeprägten Strauch- und Krautschicht. Bevorzugt werden Bestände mit eingestreuten Weichhölzern wie Birke, Erle, Weide und Hasel sowie einem Anteil von rund zehn bis fünfzehn Prozent Laubholz im Nadelwald. Wichtig sind zudem niedrig beastete Fichten und Tannen, die ganzjährig Deckung bieten, dichte Verjüngungsstadien und ein reichhaltiges Angebot an Knospen, Kätzchen und Beeren. Grossflächige, gleichaltrige und ausgeräumte Forste werden gemieden.
Im Verhalten ist das Haselwild ausgesprochen heimlich und versteckt lebend. Die Vögel verlassen sich auf ihre Tarnfärbung, sitzen bei Störung lange regungslos und streichen erst auf wenige Meter Distanz ab, meist nur kurze Strecken. Förster, Jäger und Wildhüter haben während ihrer Tätigkeit am ehesten die Gelegenheit, einen Vogel zu bemerken oder den feinen Reviergesang des Hahns zu vernehmen. Paare beanspruchen Aktionsräume von einigen Dutzend Hektar und sind ausgeprägte Standvögel.
Die Bestände sind in Mitteleuropa langfristig stark zurückgegangen. Hauptursachen sind der Verlust strukturreicher, junger Waldstadien, die Aufgabe der Niederwaldwirtschaft, Lebensraumzerschneidung und der Rückgang nahrungstragender Sträucher. Aus diesem Grund besteht in Deutschland ganzjährige Schonzeit, eine reguläre Bejagung findet nicht statt. Verantwortungsbewusste Försterinnen und Förster sowie Jägerinnen und Jäger tragen vor allem über Habitatpflege bei, etwa durch Erhalt junger Sukzessionsstadien, das Belassen einzelner Fichten in der Jungwuchspflege, die Förderung beerentragender Sträucher und ruhige Zonen im Brutgeschäft.
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Source et avertissement
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