Période de chasse
Ciervo Kantabrien
Rotwild (Cervus elaphus) ist die größte heimische Schalenwildart im deutschsprachigen Raum und neben dem Elch das größte frei lebende Landsäugetier in Mitteleuropa. Der männliche Rothirsch trägt ein imposantes Stangengeweih, das jährlich abgeworfen und neu geschoben wird, das weibliche Stück bleibt geweihlos und wird als Tier angesprochen.
— Fermée aujourd'hui
Quand peut-on chasser le Ciervo en Kantabrien ?
Les périodes d'ouverture sont mises en évidence. Les mois de fermeture (Schonzeit) apparaissent comme des lignes vides.
Dates exactes
Modalidad: Rececho · Ciervo
- 2025-09-01 → 2026-02-28
El horario hábil para los recechos estará comprendido desde una hora antes de la salida del sol a una hora después de su puesta. Únicamente se permite la caza del venado en la modalidad de rececho, salvo excepción motivada y aprobada en el PTAC.
À propos du Rotwild
Rotwild benötigt großflächige, ruhige Lebensräume und besiedelt in Mitteleuropa heute überwiegend zusammenhängende Wald- und Mittelgebirgslagen sowie die Alpen, ursprünglich war es jedoch eine Wildart der halboffenen Landschaft. Strukturreiche Mischwälder mit Dickungen, eingestreuten Lichtungen, Äsungsflächen und Ruhezonen bilden den idealen Einstand, da die Art einen hohen Raumanspruch und ein ausgeprägtes Ruhebedürfnis hat. In der jagdlichen Ansprache wird sorgfältig zwischen Hirsch, Tier und Kalb unterschieden, im zweiten Lebensjahr spricht man vom Schmalspießer beim männlichen und vom Schmaltier beim weiblichen Stück.
Rotwild ist ausgesprochen gesellig und lebt das Jahr über in Rudeln. Außerhalb der Brunft trennen sich die Geschlechter: Kahlwildrudel aus führenden Tieren, Schmaltieren und Kälbern bilden die feste soziale Einheit unter Führung eines erfahrenen Leittiers, während Hirsche eigene Hirschrudel bilden oder einzelgängerisch ziehen. Die Brunft fällt in den Herbst und ist akustisch durch das tiefe Röhren der Hirsche weithin hörbar. Reife Platzhirsche besetzen traditionelle Brunftplätze, halten ein Rudel Kahlwild als Brunftrudel zusammen und verteidigen es gegen Beihirsche, was zu eindrucksvollen Kämpfen führen kann.
In der jagdlichen Praxis stehen Ansitz und Pirsch im Mittelpunkt, gerade an Wechseln, Suhlen und Äsungsflächen. Während der Brunft tritt die Brunftjagd hinzu, bei der erfahrene Jägerinnen und Jäger den röhrenden Hirsch gezielt bestätigen und auf der Pirsch beschleichen. Bewegungsjagden, vor allem die revierübergreifend organisierte Drückjagd, gewinnen an Bedeutung, weil sich Rotwild großräumig bewegt und so wirksamer und tierschutzgerechter bejagt werden kann. Die Hege erfolgt grundsätzlich nicht im einzelnen Revier, sondern in Hegegemeinschaften, weil nur in großen, verbundenen Räumen ein gesunder Altersaufbau, ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis und eine an die Lebensraumkapazität angepasste Wilddichte erreichbar sind. Zugleich trägt eine konsequente, fachgerechte Bejagung wesentlich dazu bei, die Waldverjüngung zu sichern und Verbiss- sowie Schälschäden in einem für naturnahen Waldumbau verträglichen Rahmen zu halten.
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Source et avertissement
Toutes les informations sans garantie. Les périodes d'ouverture et de fermeture proviennent des sources officielles des fédérations cynégétiques régionales. Si vous constatez une erreur, écrivez-nous à info@hunterco.de.